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Mayer wehrt sich gegen Kritik an Olympia-Verzicht

New York (SID) – Mit Unverständnis hat Tennisprofi Florian Mayer auf die Welle der Empörung nach seinem Olympia-Verzicht reagiert. „Ich finde, Kritik ist absolut berechtigt, wenn ich schlecht spiele. Aber dieses Mal fand ich es sehr ungerecht, und es ging auch teilweise unter die Gürtellinie“, sagte der Weltranglisten-23. aus Bayreuth dem Internetportal www.sportschau.de.

Der 28-Jährige hatte bereits etliche Wochen vor den Olympischen Spielen seine Absage mitgeteilt. Er wolle in der Zeit andere Turniere spielen, hatte Mayer begründet. „Ich hatte auch keine wirkliche Medaillenchance für mich gesehen. Ich war ehrlich. Dass dann so mit mir umgegangen wurde in den letzten Wochen, war doch sehr enttäuschend und auch nicht fair“, erklärte er am Rande der US Open in New York.

Nachdem auch noch Philipp Kohlschreiber (Augsburg) seine Teilnahme am olympischen Tennis-Turnier wegen einer Verletzung abgesagt hatte, hatte es Kritik von allen Seiten gehagelt. Auch Boris Becker schüttelte über das Duo nur den Kopf.

DTB-Präsident Karl-Georg Altenburg kündigte danach sogar an, Olympia-Verweigerer künftig nicht mehr für den Davis Cup nominieren zu wollen. „Das ist natürlich doppelt enttäuschend, so etwas zu lesen. Ich kann nur sagen, dass ich im Davis Cup immer mit sehr viel Herz gespielt habe“, meinte Mayer dazu.

Das nächste Davis-Cup-Match steht Mitte September in Hamburg gegen Australien an. Teamchef Patrik Kühnen wird sein Team bei den US Open am 4. September nominieren.

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