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„Ich habe jede Minute genossen“

Andrea Petkovic, wie haben Sie Ihr erstes Viertelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier erlebt?
„Nun, ich habe sicherlich nicht so gut gespielt wie in den letzten Matches, dennoch war es eine schöne Erfahrung. Ich habe wirklich jede Minute genossen.“

Warum hat es nicht für den Sieg gereicht?
„Li Na hat sehr gut gespielt. Sie hat den Ball dicht an die Linien gespielt, kaum Fehler gemacht und mir nicht viele Chancen gegeben. Ich wollte sie unter Druck setzen, aber sie war sehr stabil. Ich habe das Gefühl, dass sie das Turnier gewinnt.“

Warum waren Sie nicht so gut wie in dem Match gegen Maria Sharapova?
„Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen. Ich bin um 23.00 Uhr ins Bett, konnte aber nicht einschlafen. Irgendwann habe ich mir dann Druck gemacht, du musst jetzt schlafen. Habe mich 7000 Mal umgedreht. Plötzlich war es 5.00 Uhr, und ich habe gedacht, Petkovic, jetzt wird es schwer. Es war einfach nicht meine Tageszeit, mir fehlte etwas Energie, ich fühlte mich nicht bei hundert Prozent.“

Woran lag die Schlaflosigkeit, waren Sie doch nervös?
„Nein, nein. Komischerweise war ich gar nicht aufgeregt. Ich war in den letzten vier Wochen keine Nacht vor 3.00 Uhr im Bett, weil ich immer in der Nacht gespielt habe. Und jetzt begann das Spiel schon um 11.00 Uhr. Da war einfach mein Rhythmus durcheinander.“

Wie fällt Ihr Fazit der Australien-Reise aus?
„Ich bin sehr glücklich und freue mich riesig. Ich bin viel konstanter geworden, auch gegen Top-Spielerinnen. Früher hätte ich mich nach so einer Niederlage komplett hinterfragt, heute kann ich es akzeptieren und weiß, dass es beim nächsten Mal anders aussehen kann.“

Ihr erklärtes Ziel ist die Weltspitze, wo sehen Sie sich auf dem Weg dahin?
„Ich fühle mich ja beim Startschuss einer Reise. Ich habe eine Menge Selbstvertrauen gewonnen und sehe sehr zuversichtlich in die Zukunft. Ich bin kurz vor der Weltspitze. Die ersten fünf sind sicherlich etwas weg von den anderen. Auch bei den ersten 15 möchte ich mich noch nicht einordnen. Ich bin wohl in der neuen Weltrangliste auf Platz 25, und man muss sagen, die Rangliste lügt nicht.“

Aber das soll noch nicht das Ende sein?
„Ich will mich weiter verbessern. Ich will nicht nur ganz okay sein. Ich möchte meinen Sport so perfekt wie möglich hinkriegen.“

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