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Mail aus Hamburg: Alle Augen auf Nadal

Dabei sollte er eigentlich guter Dinge sein. Hier in Hamburg darf er auf seinem Lieblingsbelag Sand spielen und außerdem ist Dustin Brown nicht dabei.

In der ersten Runde trifft Nadal auf Fernando Verdasco. Vorerst nicht auf Jaume Munar, das 18-jährige spanische Talent, das er sozusagen höchstpersönlich mit in die Elbstadt brachte. Parallelen zu 2003 sind trotzdem noch möglich, wenn Munar (trifft auf Garcia-Lopez) die Etablierten überrascht. Vor 12 Jahren besiegte der junge Nadal seinen Mentor Carlos Moya an gleicher Stelle.

Ob ihm das nun als Mentor von Munar auch widerfahren könne? „Klar kann das auch wieder passieren. Aber ich hoffe nicht,“ sagt der 29-Jährige, der mit seinem jungen Landsmann, der ebenfalls auf Mallorca lebt, im Doppel antreten wird.

Vielmehr glaubt er: „Es ist für Jaume eine gute Möglichkeit, bei einem großen Turnier zu lernen.“ Für Nadal ist es die Möglichkeit, Spielpraxis und Selbstvertrauen zu sammeln. Dabei werden alle ganz genau hinschauen.