Aegon International – Day Five

EASTBOURNE, ENGLAND - JUNE 23: Andrea Petkovic of Germany plays a forehand during her third round women's singles match against Ekaterina Makarova of Russia on day five of the WTA Aegon International at Devonshire Park on June 23, 2016 in Eastbourne, England. (Photo by Steve Bardens/Getty Images for LTA)

Petkovic – Regenpausen und eine wachsende Liebe!

Die Regenpausen

Petkovic kann sehr plastisch schildern, wie die nervigen Regenpausen verlaufen. Wie man sich aufwärmt und dann die Nachricht bekommt, dass doch nicht gespielt wird. Am Mittwoch war es so: Sie wollte sich mit ihren Coaches Jan de Witt und Simon Goffin (der Bruder von David) einspielen und dann direkt um 11.30 Uhr Ortszeit auf Court Nummer 17.
Weil es aber schon beim Einspielen im Aorangi Park, da liegen die Trainingsplätze, regnete, wurde daraus nichts. Petkovic bot sich in der Umkleidekabine das Bild, das sich ihr in diesen Tagen immer bietet: „Alle starren nur auf ihr Handy.“

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Ein von @andreapetkovici gepostetes Foto am


Petkovic – und das macht sie sehr sympathisch – liebt es analog. Sie liest. Im Moment gerade Chelsea Girls von Eileen Myles. „Ein bisschen Sex and Drugs and Rock ’n‘ Roll“, sagt Petkovic. Ihr Handy schaltet sie während Turnieren ungern ein. „Ich bin meistens im Flugmodus.“
Zu wünschen wäre ihr, dass sie auch im Wimbledon-Modus bleibt. Mit der Setzliste hat sie übrigens Glück gehabt. Als Nummer 32 rutschte sie gerade noch auf die begehrten Plätze. Dabei ist sie nur noch die Nummer 38 der Welt. Liefe alles nach Plan würde sie in der dritten Runde auf Belinda Bencic treffen.
Ach ja: Mit Coach Jan de Witt versteht sie sich nach wie vor bestens. Es sei nur immer blöd, darüber zu reden, wie gut alles läuft und dann blieben die Ergebnisse aus.
Wer weiß: Vielleicht klappt ja Wimbledon 2016 – und die Liebe wächst weiter.