2018 Australian Open – Day 8

10 Fakten über Angelique Kerber, die Sie noch nicht wussten

Nach ihrem Krisenjahr 2017 startete Angelique Kerber souverän in das Jahr 2018: In 13 Spielen holte sie 13 Siege, im Viertelfinale des Australian Opens hat sie gegen Madison Keys gute Chancen aufs Weiterkommen (in der Nacht zum Mittwoch, ab 1 Uhr). Aber wie gut kennen Sie die zweimalige Grand Slam-Siegerin? Hier kommen 10 Fakten über Angelique Kerber, die Sie vielleicht noch nicht kannten:

1) Bleifuss-Kerber

Nicht nur auf dem Tenniscourt gibt Kerber Vollgas: Die Tennisspielerin ist, wie alle Mitglieder ihrer Familie, leidenschaftliche Schnellfahrerin, wenn sie hinter dem Steuer ihres Porsches sitzt. Dennoch hält sie sich stets an die Regeln: Nach eigener Aussage hat Kerber keine Punkte in Flensburg.

2) Rechts oder Links?

Im Match ist Kerber als Linkshänderin berüchtigt. Legt sie den Tennisschläger aber aus der Hand, ist die 30-jährige Rechtshänderin. Tennis spielt sie deshalb mit links, weil sie in der Jugend ihre Trainer bis ins letzte Detail nachgeahmt hat. Diese waren zwar Rechtshänder, standen aber beim Demonstrieren der Übungen immer gegenüber von Kerber. Deswegen wiederholte sie die Übungen dann mit ihrem linken Arm (vgl. hier).

3) Fehlgeschlagene Rekrutierungsversuche

Dass Kerber auch über einen polnischen Pass verfügt, ist mittlerweile bekannt. Auch, dass die Nummer 16 der Weltrangliste sich aktiv gegen eine Karriere im polnischen Verband entschieden hat, ist an sich nichts neues. Aber wussten Sie auch, dass Agnieszka Radwańska versucht hat, unsere „Angie” für das polnische Fed-Cup-Team zu rekrutieren? Erfolglos! Seit 2005 lief Kerber neunmal im deutschen Dress auf.

Fed Cup: Kerber

Angelique Kerber beim Fed Cup 2016

4) Früh übt sich

Schon mit drei Jahren stand Kerber zum ersten Mal auf dem Court. Schnell war klar: Das wird ihre Leidenschaft. In frühen Jahren schwamm Kerber zudem noch – dies ließ sie aber schon bald sein, um sich voll auf Tennis konzentrieren zu können (vgl. hier).

5) Bloß kein Essen über den Wolken

Angie Kerber hat eine ausgeprägte Abneigung gegen Flugzeugessen aller Art. Da es sich als internationaler Tennisstar nicht vermeiden lässt zu fliegen, holt sie sich vor dem Abflug lieber etwas beim Bäcker. Essenstechnisch mag die Deutsche außerdem keine Muscheln und besonders keine Austern. Stattdessen präferiert sie Omas Sonntagsbraten.

 6) Sieglos gegen Papa

Ihre Mutter hat Kerber nach ihren eigenen Aussagen mit etwa zwölf Jahren das erste Mal in einem Match bezwungen. Gegen ihren Vater steht der Erfolg bis heute noch aus: In einem Interview bestätigte Kerber, dass sie nicht glaubt, jemals gegen ihn gewonnen zu haben. Natürlich könnte dies auch daran liegen, dass die beiden seit einiger Zeit nicht mehr gegeneinander gespielt haben.

 7) Erfolgreich gegen den Ex-Coach

Seit diesem Jahr hat Kerber einen neuen Trainer: Wim Fissette, der schon Simona Halep trainierte und 2013 Sabine Lisicki ins Wimbledon-Finale führte. Kerbers bisheriger Trainer und langjähriger Wegbegleiter Torben Beltz trainiert jetzt Donna Vekić. In der zweiten Runde des Australian Open spielte Kerber gegen Vekić und damit auch gegen ihren ehemaligen Trainer. Erfolgreich: Mit einem 6:4, 6:1-Sieg zog Kerber in die nächste Runde ein.

Kerber feiert ihren Sieg über Vekić

8) Bloß nicht nach unten gucken!

Kaum zu glauben, aber wahr: Die Powerfrau aus Bremen hat ziemliche Höhenangst. Das hat sie allerdings nicht davon abgehalten, mit ihrem ehemaligen Trainer Torben Beltz Fallschirmspringen und Paragliding zu machen.

9) Ohne Musik geht es nicht

Vor einem Spiel hat Kerber nur ein Ritual: Musik. Vor jedem Spiel hört sie ihre Lieblingslieder, um sich selbst zu motivieren und zu pushen. Lange Zeit war das: „Atemlos“ von Helene Fischer. Alle störenden und ablenkende  Gedanken werden durch die Konzentration auf die Musik aus ihrem Kopf vertrieben.

10) Goldkehlchen

Als Kind sang Kerber zwei Jahre lang in einem Kinderchor der Schule. Als ihr auffiel, dass sie kein besonderes Talent fürs Singen hatte, überließ sie das Hobby lieber ihrer Schwester und konzentrierte sich selbst voll aufs Tennis (vgl. hier). Im Rückblick definitiv die richtige Entscheidung!

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