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Nach Babyglück von Ivanovic: Diesen WTA-Stars gelang ein Comeback nach Schwangerschaft

Viele Comeback-Mütter schaffen es nach der Babypause nicht mehr, ihr Top-Niveau abrufen. Dennoch gibt es einige Spielerinnen, die auch mit einem Kind große Erfolge feiern konnten.

Lindsay Davenport

Einen weiteren Grand Slam-Sieg konnte Lindsay Davenport nach der Geburt ihres Sohnes Jagger Jonathan im Jahr 2007 nicht mehr feiern. Aber die US-Amerikanerin gewann immerhin noch vier Turniere auf der WTA-Tour. Mit der Geburt ihres zweiten Kindes im Jahr 2009 beendete sie ihre Einzelkarriere endgültig. Sie kehrte aber noch einmal kurzzeitig als Doppelspielerin auf die Tour zurück und gewann mit Liezel Huber 2010 das WTA-Turnier in Stanford.

Sybille Bammer

Gleich zu Beginn ihrer Profikarriere bekam Sybille Bammer mit 21 Jahren ein Kind. Über ITF Turniere spielte sie sich danach langsam in der Weltrangliste hoch. Mit 26 gewann sie in Pattaya 2007 erstmals ein WTA Turnier und kletterte in der Weltrangliste bis auf Rang 19. Zwei Jahre später gewann sie noch einmal in Prag. 2011 beendete sie im Alter von 31 Jahren ihre Karriere.

Margaret Court

Mit 24 Titeln ist Margaret Court immer noch die Rekordsiegerin bei Grand-Slam-Turnieren. Drei davon gewann sie nach der Geburt ihres ersten Kindes. Nach ihrem Comeback Ende  1972, gewann sie im darauf folgenden Jahr die US Open, die French Open und die Australian Open. Nur in Wimbledon schied sie bereits im Halbfinale aus.

Kim Clijsters

Mit 23 Jahren gab die Belgierin im Jahr 2007 aufgrund anhaltender Verletzungsprobleme ihren Rücktritt bekannt. Nach der Geburt von Tochter Jada Elle kehrt sie im Jahr 2009 aber wieder auf die Tour zurück – trainiert von Wim Fissette, der 2018 Angelique Kerber trainiert (Ein exklusives Interview mit dem Belgier finden Sie HIER). Clijsters gewann direkt mit einer Wild Card die US Open. Ein Jahr später verteidigte sie ihren Titel und siegte auch bei den WTA Tour Finals. Nachdem sie im Januar auch die Australian Open gewinnen konnte, wurde sie sogar noch einmal kurzzeitig die Nummer eins der Welt.

Evonne Goolagong Cawley

Die Australierin gewann in ihrer Karriere sieben Grand-Slam-Titel – unter anderem die Australian Open 1977 nur sieben Monate nach der Geburt ihrer Tochter Kelly. Zudem gewann sie 1980 als erste und bisher einzige Mutter Wimbledon.