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Becker: „Tennis ist das, was ich am besten kann“

Frankfurt/Main (SID) – Frage: „Herr Becker, warum hat Sie der Job als Head of Men’s Tennis im DTB gereizt?“

Boris Becker: „Es ist eine Herzensangelegenheit für mich. Ich liebe diesen Sport, und ich liebe dieses Land. Es freut mich, wieder eine wichtige Aufgabe im deutschen Tennis übernehmen zu dürfen. Tennis ist das, was ich am besten kann.“

Frage: „Sie haben zwischen 1997 und 1999 schon einmal für den DTB gearbeitet. Damals sind Sie nicht im Frieden gegangen. Haben Sie nun ein besseres Gefühl?“

Becker: „Das ist ein neuer DTB. Das hat man auch daran gemerkt, dass in den letzten Wochen in den Medien nichts über unsere Zusammenarbeit durchgesickert ist. Das gibt mir Vertrauen, dass die Partnerschaft erfolgreich werden kann. Das hätte es früher nicht gegeben. Mit dem alten DTB gab es ein paar Probleme, aber das ist Vergangenheit. Das deutsche Tennis ist wieder gut aufgestellt.“

Frage: „Welche Rolle hat bei der Annahme des Jobs gespielt, dass Sie in Ihrer Heimat nicht so ein gutes Standing haben wie in anderen Ländern?“

Becker: „Ich glaube, mein Image ist international ein anderes, als es in Deutschland dargestellt wird. Ich kenne die Schlagzeilen über mich seit über 30 Jahren. Sie sind fett gedruckt, aber das interessiert mich nicht.“

Frage: „Beim Davis-Cup-Play-off Mitte September in Portugal werden Sie Ihren ersten öffentlichen Auftritt in neuer Funktion haben. Wird Alexander Zverev spielen – und was trauen Sie ihm bei den anstehenden US Open zu?“

Becker: „Alexander hat seine Bereitschaft erklärt, im Davis Cup spielen zu wollen. Er und sein Bruder Mischa sind wichtige Köpfe in unserer Mannschaft. Ansonsten spielt die Zeit für Alexander. In New York gibt es aus meiner Sicht keinen klaren Favoriten auf den Sieg. Alexander hat konstant über zwei Jahre seine Leistung gesteigert, das ist sagenhaft.“