House of Parliament

Britisches Parlament: Brexit und Roger Federer

Im britischen Parlament wird nicht nur über den „Brexit“ gesprochen, sondern auch über Tennis: vor allem über Roger Federer.  

Im britischen Parlament wird beinahe täglich über Lösungsmöglichkeiten für den bevorstehenden „Brexit“ diskutiert. Neben Premierministerin Theresa May ist Unterhaus-Sprecher John Bercow („Mr. Speaker“) derzeit eines der bekanntesten Gesichter bei den „Brexit“-Debatten. Bercow hat seinen Humor trotz der Querelen um den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union offensichtlich nicht verloren. Der 56-Jährige ist ein glühender Tennisfan, vor allem von Roger Federer.

John Bercow

Der britische Parlamentssprecher John Bercow feuert Roger Federer bei den ATP-Finals in London an.

Das Beste an der Schweiz? Roger Federer

Vor Kurzem erklärte Bercow im Unterhaus, dass das Beste an der Schweiz nicht Schokolade oder Uhren seien, sondern zweifelsohne Roger Federer.

In einer weiteren Debatte erklärte Bercow einen Tag nach dem Turniersieg von Federer bei den Miami Open: „Wir sind, wo wir sind. Nichts wurde heute Abend gewonnen. Woran ich mich erfreue. Nun, Roger Federer zeigte eine grandiose Vorstellung, eine Meisterleistung gestern Abend in Miami.“ Die Abgeordneten waren sichtlich erfreut über die Äußerung von „Mr. Speaker“.

Wenige Tage zuvor war die Entwicklung des britischen Tennis Thema im Parlament. Die Abgeordneten kritisierten, dass aus den Erfolgen der Murray-Brüder nicht genügend Kapital geschlagen wurde. Bei der Tennisbegeisterung des britischen Parlaments dürften weitere Bemerkungen zum Thema Tennis zu erwarten sein.