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Die 5 häufigsten Fehler beim Sport-Streaming

Wer sich heutzutage ein Tennis-Match oder einen anderen sportlichen Wettkampf anschaut, der tut dies nicht mehr unbedingt klassisch vor dem Fernseher, sondern vielleicht auch durch eine Vielzahl von Geräten, über einen der vielen Streaming-Anbieter, die sich auf Sport spezialisiert haben. Natürlich werfen die neuen Medien eine ganze Anzahl von Eigenschaften und Problemen auf, die es so vorher nicht gab. Wer sich erst seit kurzem mit Streaming beschäftigt, oder wer beim Streaming von Tennis und anderen Sportarten Probleme hat, der begeht vielleicht einen dieser 5 üblichen Fehler.

1. Das Falsche Gerät

Natürlich lässt sich ein spannendes Match oder Turnier rein theoretisch auch auf dem Handy schauen. Spotify testet mittlerweile Musikstreaming auf der Apple Watch, Display-Minimalisten können sich vielleicht sogar bald auf Sport auf diesen Miniatur-Displays freuen. Für alle anderen gilt aber eher, dass eine gute Bildschirmdiagonale ausschlaggebend für ein tolles Streaming-Erlebnis ist. Besonders beim Tennis, wo das räumliche Spiel genauso bedeutend wie die anderen Aspekte des Matches ist, ist es ideal, einen möglichst großen Bildschirm zu nutzen. Durch die hohe Crossover-Funktionalität der meisten beliebten Streamingdienste ist es mittlerweile möglich, auf quasi jedem Bildschirm im Haus zu streamen – also warum nicht gleich auf dem größten?

2. Der Falsche Dienst

Leider ist das Internet nicht ganz so frei, wie wir es gerne hätten. Wer sich ein wenig auskennt, wird wissen dass die Verteilung der Übertragungsrechte oft sehr kompliziert und verschoben ausfällt. Besonders beim Sport kann es enorm schwierig sein, das Netz aus Senderechten zu entheddern. Achten Sie deshalb bei der Auswahl Ihrer Streaming-Dienste darauf, dass Sie die Anbieter mit den besten Übertragungsrechten für Ihre Lieblings-Sportarten wählen. Sind Sie Fan der US Open? Dann schauen Sie, dass Sie den Streamingdienst wählen, der die ersten Übertragungsrechte hat. Wer sich die Zeit nimmt, den besten Streaming-Dienst für das jeweilige Match zu selektieren, der kann zudem Verzögerungen in der Ausstrahlung entgegen kommen. Zwar strahlen auch viele deutsche Anbieter Matches per Fernsehen oder Stream aus, doch oft erst mit einer zeitlichen Verzögerung von mehreren Stunden.

3. Kein VPN

Wie bereits erwähnt, kann das Wirrwarr von Übertragungsrechten manchmal ziemlich kompliziert werden, und wer Pech hat, darf wegen regionalen Sperren gar nicht in Echtzeit zuschauen. Für diese Situationen lohnt sich der Einsatz eines VPNs. VPN steht für Virtual Private Network, und gibt Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, ihre IP-Adresse zu verschleiern. Neben einer weiteren Schicht der Privatsphäre, lassen sich so auch ganz einfach und unkompliziert die regionalen Sperren der Streamingdienste umgehen. Wenn das von Ihnen gesuchte Spiel zum Beispiel nur in Frankreich streambar ist, dann wählen Sie sich einfach über Ihren VPN von Frankreich aus ins Netz ein, und voilà – Sie können live zuschauen.

4. Überlastete Verbindung

Bei so viel Konnektivität, wie wir sie heute erleben, kann es schwer sein, einen Überblick über die Geräte und Apps zu behalten, die ständig mit dem Netz verbunden sind. Neben Computern, Handys und Smart-Home-Geräten gibt es eine Vielzahl von Programmen, die sich im Hintergrund updaten und damit Ihre WLAN-Verbindung belasten. Das hohe Datenvolumen dieser Updates kann zu erheblichen Einschränkungen der Bildqualität führen, besonders beim Tennis wahrlich kein Genuss. Nur die wenigsten werden wohl Spaß daran haben, den blitzschnellen Ball einer heißen Partie auf einem verpixelten Bildschirm zu verfolgen. Wer absolut sicherstellen will, das beste Streaming-Erlebnis beim Tennis genießen zu können, der achtet darauf, dass die Geräte, Apps und Programme, die im Hintergrund laufen, auf das absolut notwendigste reduziert werden. So kann man sicherstellen, dass die Daten der wichtigsten Aufgabe entgegenkommen – dem Stream des Matches, natürlich.

5. Die falsche Hardware oder ein schlechter Internetanbieter

Neben den genannten Faktoren, die das Streaming-Vergnügen eines Matches beeinträchtigen können, gibt es natürlich noch einen weiteren X-Faktor; nämlich die Qualität der Internet-Hardware sowie die des gewählten Internet-Service-Providers. Leider wird heutzutage bei vielen ISPs gedrosselt, was das Zeug hält, was in schweren Fällen ein stark vermindertes Streaming-Vergnügen bedeutet. Wer absolut sicherstellen will, eine erstklassige Übertragungsrate beim Genuss von Tennisspielen oder anderen Sportveranstaltungen zu kriegen, der sollte nicht nur auf gute Streaming-Anbieter und Geräte legen, sondern auch bei der Wahl des Internetanbieters aufpassen. Neben dem Internetanbieter selbst kann natürlich auch die Hardware, die die Internetverbindung herstellt, erhebliche Unterschiede in der Qualität eines Streams machen. Wer zum Beispiel einen brandneuen Smart TV und einen top Streaming-Dienst bezahlt, sein Internet aber mit Hilfe eines uralten Routers bezieht, der macht sich das Leben nicht einfacher. Wenn Sie nicht die Leistung bekommen, die Sie beim Streaming von Matches erwarten, könnten auch Mangel beim Netzanbieter oder Ihrem Anschluss dafür verantwortlich sein.