Alize Cornet leidet unter der Hitze

Drei Dopingtests verpasst: Untersuchung gegen Alize Cornet

Der Tennis-Weltverband ITF ermittelt gegen die Französin Alizé Cornet wegen dreier verpasster Dopingtests. Das teilte der französische Verband FFT mit. Aus diesem Grund werde Cornet auch nicht für die Fed-Cup-Partie gegen Belgien Mitte Februar nominiert. Bei den Australian Open in Melbourne hatte Cornet in der zweiten Runde Julia Görges bezwungen und war anschließend an der Belgierin Elise Mertens gescheitert.

Cornet sei in den vergangenen zwölf Monaten dreimal nicht bei Dopingkontrollen angetroffen worden, schrieb die FFT in einer Mitteilung auf ihrer Homepage. Zu einer möglichen Sperre oder anderen Sanktionen machte der Weltverband ITF zunächst keine Angaben.

Aufenthaltsort Monate im Voraus

Erst vor wenigen Tagen hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das Doping-Kontrollsystem nachdrücklich gestärkt. Doping-Fahnder dürfen Profisportler verpflichten, Monate im Voraus Angaben zu ihren Aufenthaltsorten zu machen. Das sogenannte „Whereabouts-System“ verstoße nicht gegen die Menschenrechte der Sportler, urteilten die Straßburger Richter.

Drei Kontroll- oder Meldepflichtversäumnisse innerhalb von zwölf Monaten kommen einem Dopingverstoß gleich und führen zu einer Sperre von mindestens einem Jahr. Geklagt hatten französische Sportverbände und Dutzende Profisportler gegen die in Frankreich angewendete Praxis, die auch in Deutschland und anderen Ländern zum Einsatz kommt. Das System sieht unter anderem vor, dass ausgewählte Topsportler drei Monate im Voraus täglich eine Stunde benennen, während der sie für unangekündigte Tests zur Verfügung stehen.

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