Becker und Bosch haben sich auseinandergelebt

Becker und Bosch haben sich auseinandergelebtBild: AFP/SID/DANIEL ROLAND

Ex-Trainer Bosch über Versöhnung mit Becker: „Natürlich würde ich es annehmen“

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Köln (SID) – Der Kontakt zwischen Günther Bosch und seinem ehemaligen Schützling Boris Becker ist schon seit vielen Jahren abgebrochen – und doch schließt der einstige Erfolgstrainer der deutschen Tennis-Ikone eine Versöhnung nicht aus. „Natürlich würde ich es annehmen“, sagte Bosch im RTL-Interview über den Fall, dass Becker einen Schritt auf ihn zu machen würde.

„Ich habe mir auch die Frage gestellt, wenn so was zustande kommen würde, was würde man sich da erzählen“, sagte der 84-Jährige: „Würde er wieder von Bosch zu Günzi kommen (…) wie es damals war? Das hat mir ja echt wehgetan.“ Bosch hatte 1985 den damals 17-jährigen Becker sensationell zum Triumph in Wimbledon geführt, ein Jahr später gelang die erfolgreiche Titelverteidigung. 1987 trennten sich aber die Wege.

„Man kann nie abschließen, weil es doch was Besonderes war, und ich muss sehr langsam zugeben, dass es einen zweiten Boris nicht geben wird“, sagte Bosch: „Und das, was er mit 17 geleistet hat, sowieso nicht mehr.“

Als Grund für das Zerwürfnis und die Trennung von Becker nannte der Deutsch-Rumäne, „dass auch die Liebe zu einem Mädchen aus Monte Carlo im Spiel war“. Die damalige Freundin habe Becker oft vor die Wahl gestellt: „Günzi oder ich“, erzählte Bosch: „Und da hat er sich für sie entschieden.“ Der deutsche Tennis-Held sei „auf seinem Standpunkt geblieben und ich auf meinem, und so haben wir uns getrennt.“

Die Beziehung zwischen Bosch und Becker ist am Donnerstagabend auch Teil des RTL-Programms. Im Anschluss an den Film „Der Rebell – Von Leimen nach Wimbledon“ (20.15 Uhr) zeigt der Privatsender die Dokumentation „Deutschlands größte Sportmomente – Die Wahrheit hinter den Kulissen“ (22.50 Uhr).