TENNIS-GBR-WIMBLEDON

Exklusiv in Bild: tM-Chefredakteur Antic über Kerber und Görges

Die Halbfinalteilnahmen von Angelique Kerber und Julia Görges beschäftigen nicht nur Tennis-Deutschland. In einer Kolumne der BILD-Zeitung gibt unser Chefredakteur Andrej Antic seine Einschätzung zum Sommermärchen ab.



Ich muss in diesen Tagen oft an 2013 denken. Sabine Lisicki. Finale. Damals war sie die Buckingham Palace-große Favoritin gegen Marion Bartoli. Aber „Bum Bum Bine“ verlor trotzdem. Sie nutzte die große Chance nicht.

Andererseits: Es wehte trotzdem ein Hauch von Boom durch die Republik mit Flughafenempfang in Berlin-Tegel und Jubelarien in den sozialen Netzwerken. Weil sie die Erste seit Steffi Graf war, die in diese Sphären vordrang. Vor allem: Es geschah in Wimbledon. Bei dem Turnier, das auf dem Papier gleichwertig mit Melbourne, Paris und New York ist. Und doch viel mehr zählt

Inzwischen hat sich das Tennisrad kräftig weitergedreht. Das Traumjahr von Angelique Kerber 2016, als sie Melbourne und New York gewann, ins Finale von Wimbledon und bei Olympia in Rio einzog, als sie die Nummer eins wurde – das hat vieles verändert. Zumindest die Erkenntnis: Bei der Zahl 1 denkt man inzwischen nicht mehr nur an Becker und Graf. Aber ein Boom? Es gab ihn nicht. Leider.

Ich behaupte: In der Form der 80er- und 90er-Jahre wird es ihn auch nicht mehr geben. Die „Lagerfeuer“ an den Fernsehern sind passé. Die Mitgliederzahlen im DTB werden weiter rückläufig sein. Die Kids werden nicht in die Vereine strömen. Es gibt zu viele Interessen. Und im Sport wird der Fußball weiter alles andere verdrängen. Daran ändert auch die WM-Pleite nichts.

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