French Open

French Open in den September verlegt

Die Veranstalter der French Open haben auf die Corona-Krise reagiert und das berühmteste Sandplatzturnier im Tennis in den Herbst verlegt. Dies wurde am Dienstag bekannt. Demnach soll das Grand-Slam-Event vom 20. September bis 4. Oktober stattfinden. Ursprünglich waren die French Open vom 24. Mai bis 7. Juni geplant. Frankreich ist stark von der Corona-Pandemie betroffen, mit Stand Dienstagnachmittag waren dort bereits 148 Menschen der Erkrankung COVID-19 erlegen.

„Es ist eine schwierige, aber mutige Entscheidung, die wir in dieser außergewöhnlichen und sich weiter entwickelnden Zeit seit diesem Wochenende getroffen haben. Wir handeln verantwortungsbewusst, wir müssen im Kampf um die Gesundheit aller solidarisch zusammenstehen“, sagte Bernard Giudicelli, Präsident des französischen Tennisverbandes FFT.

Niemand könne in der aktuellen Situation vorhersagen, wie die Gesundheitssituation Mitte Mai sei, daher sei eine Vorbereitung auf den ursprünglich geplanten Termin nicht möglich, hieß es weiter. Die bereits verkauften Tickets sollen ihre Gültigkeit behalten.

Die Spielerverbände ATP (bis 26. April) und WTA (2. Mai) hatten zuletzt bereits längere Tourpausen angekündigt, das Frauen-Turnier in Stuttgart (18. bis 26. April) fällt in diesem Jahr aus.