Volle Tribünen gibt es bei den French Open 2020 nicht

French Open: Nur 5000 statt 11.500 Fans pro Tag

Paris (SID) – Die Veranstalter der French Open (27. September bis 11. Oktober) haben bei der Rückkehr der Fans auf die Tribünen einen herben Rückschlag kassiert. Wie die Polizeipräfektur Paris am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, dürfen nur 5000 Zuschauer pro Tag auf die Anlage, nicht wie ursprünglich geplant 11.500. Gründe dafür seien die sich verschlechternde Corona-Situation im Land und die derzeitigen Vorschriften der französischen Regierung, die öffentlichen Versammlungen auf 5000 Personen begrenzen.

Die Veranstalter der French Open hatten Anfang September zunächst verkündet, insgesamt 11.500 Zuschauer pro Tag auf der Anlage zuzulassen zu wollen. Unterteilt werden sollte das Turnier in drei voneinander unabhängige Cluster rund um den Court Philippe Chatrier (Fassungsvermögen: 15.000), den Court Suzanne Lenglen (10.000) und den Court Simonne Mathieu (5000). Auf Lenglen und Chatrier sollten jeweils 5000 Zuschauer zugelassen werden, auf Mathieu 1500.

Insgesamt werden im Laufe des 15 Tage dauernden Grand Slams nun nur bis zu 75.000 Fans kommen können – ein Bruchteil der 520.000, die 2019 auf den Rängen waren. Der französische Tennisverband FFT wollte sich auf Anfrage von AFP zunächst nicht äußern.

In der Nähe der Anlage im Bois de Boulogne wird der Verband zwei Hotels anmieten, die ausschließlich den Spielern und ihren Betreuern zur Verfügung stehen. „Alle müssen in diesen Hotels wohnen, es wird keine Ausnahmen geben“, sagte Jean-Francois Vilotte, der Generaldirektor des Verbandes, Anfang September.