Australian Open

Grand-Slam-Turniere: Setzliste weiterhin mit 32 Spielern

Die Setzliste bei den Australian Open, French Open, in Wimbledon und bei den US Open wird nun doch nicht auf 16 Spieler reduziert.

Es war bereits beschlossene Sache, nun gibt es die Kehrtwende. Bei den Grand-Slam-Turnieren werden weiterhin 32 Spieler und Spielerinnen gesetzt sein. Bei den Australian Open 2019 sollte es erstmals seit 2001 wieder 16 gesetzte Spieler geben. Das Grand Slam Board, das alle vier Major-Turniere vertritt, hat sich nun dazu entschieden, dass es so bleibt, wie es ist. „Nach einem vollen Jahr der Grand-Slam-Analyse mit Feedback von allen Konstitutionen, besonders von Spielern und Übertragungspartnern, haben die Grand-Slam-Turniere beschlossen, dass es keinen zwingenden Grund gibt, um auf 16 Gesetzte zurückzukehren“, heißt es im Statement.

Ausschlag für den Meinungsumschwung könnten auch die Ereignisse beim Wimbledonturnier und bei den US Open gegeben haben, vor allem das frühe Ausscheiden von gesetzten Spielerinnen bei den Damen. Dort schieden die ersten zehn Spielerinnen der Setzliste bereits vor dem Viertelfinale aus. Bis zu den French Open 2001 wurde jahrelang mit 16 gesetzten Spielern und Spielerinnen gespielt. Es wurde schließlich auf 32 Gesetzte erhöht, auch deswegen, weil sich viele Sandplatzspezialisten beschwert haben, dass sie in Wimbledon trotz guter Ranglistenposition nicht gesetzt wurden. In den letzten Jahren gab es verstärkt Unmutsäußerungen von Fans, dass es bei den Herren kaum Überraschungen in den ersten beiden Runden geben würde. Ein Grund dafür soll die Regelung mit 32 gesetzten Spielern sein, die es den Topstars in den ersten Runden zu einfach mache.