Tommy Haas brachte Lucas Pouille vorerst kein Glück

Haas‘ Premiere als Coach missglückt – Spieler-Karriere noch immer nicht offiziell beendet

Melbourne (SID) – Tommy Haas hat bei seinem Debüt als beratender Tenniscoach seinem Schützling Lucas Pouille kein Glück gebracht. Der an Position 18 gesetzte Franzose unterlag bereits in der ersten Runde der Australian Open in Melbourne überraschend gegen den belgischen Qualifikanten Ruben Bemelmans 4:6, 4:6, 7:6 (7:4), 6:7 (6:8).

Haas und Pouille hatten vereinbart, nach dem ersten Grand Slam des Jahres über die gemeinsame Zukunft zu entscheiden. Seine eigene Karriere hat der 39-Jährige noch immer nicht offiziell beendet. „In mir brennt immer noch was“, sagt Haas der Süddeutschen Zeitung in Melbourne: „Ich habe sogar überlegt, hier noch einmal die Qualifikation zu bestreiten.“ Als derzeit 254. der Weltrangliste hätte Haas, einst die Nummer zwei im Ranking, sogar teilnehmen dürfen.

Sein bislang letztes Spiel hatte der gebürtige Hamburger, der seit Jahren in den USA lebt und seit 2017 als Turnierdirektor das Masters in Indian Wells leitet, im August der vergangenen Saison in Kitzbühel gegen den Warsteiner Jan-Lennard Struff in zwei Sätzen verloren. In seiner Karriere war Haas immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen worden. Vor allem die rechte Schulter machte dem Vater zweier Kinder zu schaffen.

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