Alle Deutschen raus am Hamburger Rothenbaum

Masur und Molleker raus – German Open ohne deutsche Spieler

German Open ohne deutsche Tennisprofis: Sowohl für den Berliner Rudolf Molleker als auch Daniel Masur aus Bückeburg waren die bislang so erfolgreichen Tage am Hamburger Rothenbaum am Mittwoch im Achtelfinale beendet.



Der erst 17 Jahre alte Molleker, der zum Auftakt den renommierten Spanier Daniel Ferrer aus dem Rennen geworfen hatte, verlor gegen den slowakischen Qualifikanten Josef Kovalik nach einem Leistungseinbruch im zweiten Satz nach 52 Minuten mit 4:6, 0:6.

Auch für Masur ging die wundersame Reise in der Hansestadt in Runde zwei zu Ende. Die Nummer 349 der Weltrangliste unterlag dem Argentinier Diego Schwartzman in 80 Minuten mit 2:6, 2:6 und war dabei über weite Strecken der Begegnung chancenlos.

„Das war einfach nicht mein Tag, ich war zu viel mit mir selbst beschäftigt. Ich habe schlecht gespielt und überhaupt nicht in die Partie gefunden“, sagte Mollerer nach dem mehr und mehr einseitigen Match ziemlich verknirscht.

Einen Satz lang konnte die Nummer 272 der Weltrangliste gegen Kovalik die Partie offen gestalten. In Durchgang zwei verlor der Youngster völlig den Faden und agierte konfus. Ein krasser Leistungsabfall zum Erfolg gegen den langjährigen Daviscupspieler Ferrer.

Enttäuscht war auch Masur. „Ich hatte mir mehr vorgenommen, wollte dem Gegner mehr Probleme bereiten. Aber er hat nicht zugelassen, dass ich meine Stärken auf dem Platz einbringen konnte. Unter dem Strich fehlen mir noch ein paar Prozent“, sagte der 23-Jährige nach der Partie.

Sein südamerikanischer Kontrahent, Nummer zwei der Setzliste, eröffnete das Match mit einem Break und dominierte den ersten Satz mit druckvollen Grundschlägen und pointierten Tempowechseln. Masur wirkte nervös und gab den ersten Durchgang nach 40 Minuten ab.

Im zweiten Satz hielt Masur anfänglich mit, ein Break von Schwartzman zum 3:2 ebnete dem Weltranglisten-Zwölften aber den Weg ins Viertelfinale. Masur durfte sich wie Molleker immerhin über ein Preisgeld von 22.750 Euro freuen, die bislang höchsten Summen ihrer Karrieren.

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