Es ist die wichtigste Nacht in der Modewelt: Am Montag, dem 4. Mai, fand die jährliche Met Gala im Metropolitan Museum of Art in New York statt. Das Motto der diesjährigen Met-Gala: „Mode ist Kunst“. Mit dabei: die Williams Schwestern und Naomi Osaka.
Die Tennis- und die Modewelt sind seit vielen Jahren eng verbunden. Aktuelles Highlight: die Met Gala in New York, das Nonplusultra in Sachen Mode. Repräsentiert wurde der Tennissport bei der diesjährigen Gala von Naomi Osaka und den Williams-Schwestern Serena und Venus Williams.
„Die Met Gala ist der Grand Slam der Mode“
Naomi Oska ist sowohl auf als auch neben dem Court für ihren ausgefallenen und extravaganten Style bekannt. „Viele kennen mich natürlich für meine Tennis-Outfits, und die Met Gala ist der Grand Slam der Mode“, sagte Osaka im Interview mit der Vogue. Es sei etwas besonderes für sie, ihren Style auf der Met Gala zu präsentieren.
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Bei der diesjährigen Benefizgala in New York erschien Osaka in einem zweiteiligen Outfit des Designers Robert Wun. Laut Vogue sei dies nicht die erste Zusammenarbeit zwischen Osaka und dem Designer gewesen. Bei dem Dress, mit welchem Osaka bei den diesjährigen Australian Open für Aufsehen gesorgt hatte, handelte es sich ebenfalls um ein maßgeschneidertes Tennis-Outfit von Nike und Robert Wun. Den dazugehörigen Hut und den Regenschirm hatte Wun entworfen.
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Osaka war in diesem Jahr die einzige aktive Profispielerin, die an der Met Gala teilnahm. Für viele Spieler stellt sich die Teilnahme durch den Turnierkalender als schwierig dar. Traditionell findet die Met Gala am ersten Montag im Mai statt und fällt somit in den Zeitraum der Sandplatz-Turniere von Madrid und Rom sowie in die Vorbereitungszeit der French Open. Neben Osaka erschienen zwei Tennis-Legenden in New York: Serena und Venus Williams.
Besondere Rolle für Venus Williams auf der Met Gala 2026
Die Tennis-Ikone Venus Williams übernahm in diesem Jahr eine der einflussreichsten Rollen der Gala: Sie ist Co-Vorsitzende („Co-Chair“) gewesen.
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In diesem Jahr trafen die Welten des Entertainments, Sports und natürlich der Mode aufeinander. An der Seite der weltweit einflussreichen Modejournalistin und ehemaligen Chefredakteurin der US-amerikanischen Vogue, Anna Wintour, waren Sängerin Beyoncé, Schauspielerin Nicole Kidman und Tennis-Legende Venus Williams die Gastgeberinnen der diesjährigen Gala gewesen. Gegenüber der Vogue sagte die frühere Nummer eins: „Als ich den Anruf bekam, konnte ich es kaum glauben.“
Venus Williams bringt ein Stück Wimbledon mit auf den roten Teppich
Williams sagte ferner: „Mode war schon immer ein großer Teil davon, wie ich mich ausdrücke, auf und neben dem Court (…)“. Teil eines Events zu sein, welches Kunst, Kultur und Identität zusammenbringe, fühle sich wie ein „Full Circle“-Moment an.
Venus Williams erschien am Montagabend gemeinsam mit ihrem Ehemann Andrea Preti in einem Swarowski-Kleid in New York. Die Details des Designs: Die Inspiration hinter dem Kleid sei das Doppelporträt („Venus Williams, Double Portrait“) von Robert Pruitt gewesen. Das Porträt wurde für die Portrait of a Nation Gala 2022 angefertigt, bei der Williams als Preisträgerin geehrt wurde.
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Die Halskette war angelehnt an die Wimbledon-Trophäe Venus Rosewater Dish. Sie vereine Symbole von Williams Familie und Karriere und spiele zugleich auf den historischen Kampf für Lohngleichheit im Tennis an.
Dem Mode-Magazin gegenüber sagte Williams: „Es spiegelt nicht nur meinen eigenen Weg wider, sondern auch das Vermächtnis meiner Vorgänger – insbesondere von Pionieren wie Althea Gibson und Arthur Ashe, die den Weg geebnet haben.“
Sowohl Venus, als auch ihre Schwester Serena Williams sind häufige Gäste der Met-Gala. Beide Schwestern waren während ihrer Profi-Karrieren für ihr Modebewusstsein auf dem Court bekannt.
Serena Williams: „Ich habe als Kind genäht“
Serena Williams trug in New York ein silberfarbenes Marc Jacobs-Kleid.
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Die 23-fache Grand Slam-Siegerin erzählte im Vogue Live-Stream, dass Mode schon lange ein großer Teil ihres Lebens sei: „Ich habe als Kind genäht. Meine Mutter hat es uns beigebracht (…) und ich habe Kleidung für meine Puppen genäht.“
Serena Williams, die sechsmal die US Open in Flushing Meadows gewonnen hatte, besuchte die Met Gala das erste Mal im Jahr 2004 und sagte im Live-Stream: „Es macht immer Spaß, nach New York zu kommen!“