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Tennis-Filme für die tennisfreie Zeit

Da momentan kein Tennis gespielt wird, fehlen uns allen die großen Momente auf der Tour. Hier haben wir einige Filme zusammengestellt, mit denen ihr die tennisfreie Zeit überbrücken könnt.

Tennis-Filme

Borg vs. McEnroe – Duell zweier Gladiatoren

Borg/McEnroe

Björn Borg und John McEnroe waren in den 80er-Jahren besonders für ihre große Rivalität bekannt. Beide weisen komplett unterschiedliche Charakterzüge auf. Borg, der Mann mit der eiskalten Miene, trainiert täglich hart, um seine Ziele zu erreichen. McEnroe sorgt im Gegenteil mit seinem aufbrausendem Temperament eher für eine Schlagzeile nach der nächsten. 1980 kam es im Wimbledon-Finale zu einem spektakulären Match der beiden Legenden. Der Film erzählt die wahre Geschichte der beiden Tennisspieler.

Der Film ist 2018 erschienen und dauert 104 Minuten. Auf Amazon Prime ist er ab 4,89 Euro erhältlich. Über YouTube kann der Film für 3,99 Euro ausgeliehen werden.

Andy Murray: Resurfacing

Eigentlich ist Andy Murray bei den Australian Open 2019 vom Tennis zurückgetreten. Grund dafür waren anhaltende Hüftprobleme. Amazon Prime hat Andy Murray zwischen 2017 und 2019 auf seinem Weg begleitet. In dem Dokumentarfilm wird deutlich, welche Lasten Murray auf sich nimmt, um seine Träume zu verwirklichen. Der sonst eher taffe und selbstbewusste Profi wird hier von seiner privaten und verletzlichen Seite gezeigt.

Der Dokumentarfilm, der 2019 erschien, dauert eine Stunde und 48 Minuten. Für alle Amazon Prime-Nutzer ist er kostenfrei zugänglich.

Battle of Sexes – Gegen jede Regel

1973 befand sich Billie Jean King auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Doch sie kämpfte nicht nur für die großen Erfolge im Tennis, sondern auch für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Bobby Riggs, der seine große Karriere zu dieser Zeit bereits hinter sich hatte, vertritt allerdings eine komplett entgegengesetzte Meinung. Neben seiner Spielsucht kämpft er schließlich ebenfalls gegen die Meinung von King an. Dadurch kommt es zu einem Zusammenprall in einem Tennismatch der Geschlechter, das als „Battle of Sexes“, in die Geschichte eingehen soll.

Der Film ist 2017 erschienen, dauert knapp zwei Stunden und ist für 3,99 Euro auf Amazon Prime erhältlich.

Boris Becker – Der Spieler

„Boris Becker – Der Spieler“ ist ein emotionales Porträt über die deutsche Tennislegende. Es zeigt Becker im Laufe seiner Karriere hautnah in verschiedenen Rollen: Als Privatperson, Spieler, Trainer, Geschäftsmann, Vater und Ehemann.

Der Film ist 2017 erschienen, dauert 90 Minuten und ist für Amazon Prime-Kunden kostenlos erhältlich.

Love means zero

„Er hat nie im Leben ein Profi-Match gewonnen. Aber er kann dich gewinnen lassen“, beschrieb Boris Becker den US-Amerikaner Nick Bolletieri. Bolletieri war besonders als professioneller Trainer bekannt und erfolgreich. Er formte Spieler wie Andre Agassi, Tommy Haas, Jim Courier, Anna Kournikova und Maria Sharapova. Kurzzeitig coachte er auch Boris Becker. Der Gründer der „Nick Bollettieri Tennis Academy“ stand aber nicht immer für gewöhnliche Trainingsmethoden und auch der Umgang mit seinen Schützlingen war teilweise problematisch. Daher rührt auch der Titel „Liebe bedeutet nichts“.


  1. Christoph

    Gute Liste, danke!
    Mir ist noch der Film „Match Point“ von Woody Allen aus dem Jahre 2005 eingefallen. Tennis spielt hier zwar nur eine Nebenrolle, aber allemal ein sehenswerter Thriller.
    Grüße Christoph


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