Rubin belegt derzeit den 225. Platz im ATP-Ranking

Rubin sorgt sich um Spieler außerhalb der Weltspitze

Köln (SID) – Tennisprofi Noah Rubin sieht in der Corona-Pandemie vor allem für Spieler fernab der Weltspitze ein großes Problem. „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir einige Spieler nach dem Ende der Pandemie nicht mehr auf der Tour sehen werden. Jemand, der um die 300 im Ranking steht und vielleicht 29 oder 30 Jahre alt ist, wird sich sehr gut überlegen, ob er sich nicht einfach einen anderen Job sucht“, sagte der Amerikaner bei Spox.

Rubin selbst belegt derzeit den 225. Platz. Die Lage für die Tenniswelt sei derzeit „beschissen“, sagte der 24-Jährige. Er kritisierte: „Wir haben sechs Monate verschwendet. Wir lagen sechs Monate einfach nur auf der Couch herum und haben nichts getan. Wir haben nicht versucht, die Zeit zu nutzen, um den Tennissport weiterzuentwickeln und Veränderungen voranzutreiben. Das macht mich traurig.“

Rubin regte vor allem eine Reduzierung der Reise-Aktivitäten an. „Wir müssen geografische Lösungen finden. Wir sollten die Grand Slams und Masters-Turniere so lassen, wie sie sind. Aber drumherum müssen wir verhindern, dass Spieler viel reisen müssen. Wir sehen ja, welche Probleme das jetzt mit sich bringt. Es ist unmöglich, zu einer gewissen Normalität zurückzukehren, wenn die Spieler auf der ganzen Welt verteilt sind – es ist ein Albtraum“, sagte er.