bildschirmfoto-2017-02-01-um-11-11-33

Texas is calling: Der Weg zum Tennisstipendium

Mein Video auf YouTube

Meine erste Aufgabe war es, ein Video zu drehen, indem die interessierten US-Coaches erkennen können, wie ich Tennis spiele. Das drehte ich natürlich mit Juri zusammen. Ich schickte anschließend das Filmmaterial zu uniexperts, die daraus ein Bewerbungsvideo geschnitten haben. Nachdem das Video auf YouTube erschienen, ging es los. Die Coaches nahmen Kontakt zu uniexperts oder direkt zu mir auf. Das war eine sehr spannende Phase, der Traum rückte tatsächlich in greifbare Nähe. Mit Rodrigo da Silva, meinem jetzigen Coach sprach ich viele Male. So, und nun kommt das, für uns, immer noch unglaubliche: Rodrigo hatte auch Juri entdeckt! Wir beide konnten es kaum glauben: Zwei Hamburger Jungs werden von dem gleichen Coach rekrutiert! Träumten wir? Und wie ihr ja wisst, es war kein Traum, es ist tatsächlich zu unserem Leben geworden – wir leben unseren Traum!

Fünf Stunden Englischtest in Köln

So, nun aber nochmal zurück zu den Dingen die man abliefern muss und was man alles benötigt, um tatsächlich in Amerika zu landen. Wir mussten den sogenannten SAT-Test abliefern, das ist ein fünfstündiger Test, in dem Englischkenntnisse sowie Mathematikkenntnisse geprüft werden. Außerdem mussten wir den TOEFEL-Test abliefern, einen fünfstündigen Englischtest. Uniexperts hat speziell für die Tests Vorbereitungskurse in Köln angeboten. Ich habe am SAT-Vorbereitungstest teilgenommen. Das hat sehr viel Spaß gebracht und hat mich sicher durch den Test gebracht.

Tannisstipendium

Pünktlich zu Weihnachten kam das Visum für Leon im Hause Hein an.

Das passende Weihnachtsgeschenk

Tennisstipendium

NEUER KOLUMNIST: Leon Hein (18) schreibt in „Texas is calling“ über sein Tennis-Stipendium in San Antonio.

Uniexperts organisiert immer einen großen Showcase. Dieser dient den Coaches, sich zukünftige Collegespieler direkt anzusehen und auszusuchen. Ich freute mich wahnsinnig auf dieses Ereignis. Für mich kam es jedoch nicht mehr dazu, da mein Tennisstipendium an der Universität von San Antonio bereits unterschrieben war.

Im weiteren Verlauf mussten noch unzählige Formulare ausgefüllt, Zeugnisse übersetzt und Impfungen gemacht werden. Und immer wenn man gedacht hatte, man sei fertig, kam doch noch etwas um die Ecke. Am 24.12. – welch passendes Weihnachtsgeschenk, erhielt ich dann nach einem vorherigen Besuch der Botschaft in Frankfurt mit meinen kompletten Unterlagen, mein Vier-Jahres-Studentenvisum. Es war geschafft, Texas wir kommen!