Rogers Cup Day 3

Wunder Punkt: Hilfe bei Schulterschmerzen

Wer jahrelang auf dem Platz steht, wird sie irgendwann ­spüren: Schmerzen in der Schulter. Kaum ein ­Tennisspieler bleibt davon verschont. Dabei sind die Verletzungsarten ­vielfältig und das Schultergelenk einzigartig. Wie sich die Schulterprobleme erklären, lindern und vermeiden lassen – eine Hilfestellung für Hobbyspieler jeden Alters.

Autsch! Alizé Cornet musste 2012 in Stuttgart im Achtelfinale aufgeben, hat seitdem immer wieder Probleme mit der Schlagschulter.

Autsch! Alizé Cornet musste 2012 in Stuttgart im Achtelfinale aufgeben, hat seitdem immer wieder Probleme mit der Schlagschulter.

Die Liste ist lang: Tommy Haas, Nicolas Almagro, Maria Sharapova, Marin Cilic, Goran Ivanisevic, Michael Stich, Patrick Rafter – man könnte noch dutzende Stars aufzählen. Was sie alle eint, ist eine Verletzung, die fast jeden Tennisspieler – egal, auf welchem Level – irgendwann einmal plagt: Beschwerden an der Schulter. Wer regelmäßig auf dem Platz steht und langsam in die höheren Altersklassen wechselt, hat entweder schon selbst dort Wehwehchen oder bekommt von seinen Spielpartnern und Mannschaftskollegen immer häufiger zu hören, dass zum Beispiel „etwas da oben beim Aufschlag zwickt“.

Tim Kinateder, seit 2006 Teamarzt der deutschen Davis Cup-Mannschaft, kennt alle Symptome, die durch Belastungen einer Überkopfsportart wie Tennis zu Stande kommen. Der Knie- und Schulter­spezialist am „Zentrum für Orthopädie und Sportmedizin“ in München (www.zfos.de) erklärt: „Die Schulter ist einzigartig im menschlichen Körper. Sie hat den höchsten Freiheitsgrad aller Gelenke, wodurch Muskeln, Sehnen und Bänder immensen Ansprüchen genügen müssen.“ Was er damit meint: Die Schulter ist so mobil, dass sie fast jede Bewegung mitmacht. Ihre Stabilität ist nicht durch knöcherne Strukturen gewährleistet, sondern durch Muskeln, Sehnen und Bänder, die sie umgeben.

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Zwickt auch Ihre Schulter? Lesen Sie die komplette Geschichte in unserer Ausgabe 4/2015.

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