Ivan Lendl (r.) ist weiterhin Trainer von Zverev

Zverev: „Arbeite weiter mit Lendl“

Am Montag hatte Mischa Zverev bestätigt, dass Ivan Lendl nicht zu den French Open reisen werde. Daraufhin brodelte die Gerüchteküche. Nach seinem siegreichen Fünfsatzkrimi gegen John Millman gab Zverev am Dienstag aber Entwarnung.

Lendl werde ihn die gesamte Rasensaison betreuen.“Wir arbeiten weiter zusammen“, sagte Zverev im TV-Interview mit dem Tennis Channel. Laut Zverev wird der achtmalige Grand Slam-Champion für die Rasensaison zum Team hinzustoßen und den 22-Jährigen auf die Turniere in Halle und Wimbledon mitvorbereiten und dort ebenfalls präsent sein. „Er kommt jetzt gleich nach den French Open, um mich auf die Rasensaison vorzubereiten“, sagte Zverev.

Offiziell hatte Lendl die bisherige Sandplatzsaison wegen seiner ausgeprägten Pollenallergie gefehlt, so die Aussage Zverevs. Am Rande der BMW Open in München Ende April hatte der elfmalige ATP-Turniersieger gesagt: „Ivan wird in Paris dabei sein. Das ist ein Grand Slam. Da muss er durch.“

Am Dienstag begründete Zverev das Fehlen des ehemaligen Erfolgstrainers von Andy Murray wie folgt: „Wir hatten geplant, vor den French Open gemeinsame Trainingstage einzulegen. Dann habe ich spontan entschieden, in Genf zu spielen. Wir haben entschieden, dass es nichts bringt, ohne gemeinsame Vorbereitung hierher zu reisen.“

Beim Fünfsatzsieg gegen John Millman saßen neben Vater Alexander Zverev senior, Fitnesstrainer Jez Green und Physiotherapeut Hugo Gravil auch der Sohn der Stabhochsprung Legende Sergej Bubka, Sergej Bubka junior in der Box des Weltranglistenfünften.