Wingfield

Wer kann „Struffi” überbieten? Dank des Scoring-Systems kann man sich mit anderen Wingfield-Usern, wie zum Beispiel Jan-Lennard Struff, messen.

Scoring-System von Wingfield: Gamification für den Court

Mit einem neuen Tool von Wingfield können sich die Spieler nun mit allen Mitgliedern auf der Plattform vergleichen – auch mit Profis wie Jan-Lennard Struff.

Erwiesenermaßen steigern spielerische Elemente den Lernerfolg – egal, ob in der Schule, bei der Arbeit oder auf dem Tennis­platz. Badges, Levelsysteme, Scores: Spiele wecken viele Emotionen – positive wie negative, Neugierde und Ehrgeiz, Stolz und Frustration. Spieler sind emotional involvierter, sobald sie ihre Motivation aus sichtbarem Fortschritt ziehen können. 

Durch das direkte Feedback beim Spielen erleben wir die direkte Konsequenz unseres Handelns. Bunt animierte Fortschrittsbalken, neu erreichte Level, erzielte Highscores und Rekorde geben uns Orientierung, Sicherheit und Bestätigung: Wo stehe ich? Was kann ich schon? Und was kann ich vor allem noch lernen? Ein vermeintlicher Fehlschlag wird schnell in eine Lernerfahrung umgemünzt und triggert gleichzeitig unseren Ehrgeiz.

Wingfield-Box

Magisches Auge: Dem Wingfield-System am Netzpfosten entgeht nichts.

Was sich im Gaming-Bereich seit jeher zunutze gemacht wird, bringt Wingfield auf den Tennisplatz. Der Wingfield Court macht Bereiche des Spiels messbar, denen vorher schlichtweg die Bewertungsgrundlage fehlte. Die Qualität von Schlägen oder gar ganzer Übungen wird vom System anhand vieler im Hintergrund gemessener Datenpunkte (wie etwa Speed und Präzision) in ein simples Scoring-System überführt. So erhalten Spieler nach einem Drill noch auf dem Platz eine Rückmeldung darüber, wie gut ihre Performance auf einer Skala von 0 bis 100 nun war. 

Wingfield Scoring-System: Spaßige Art des Wettkampfs

Früher nur ein Bauchgefühl, heute also eine direkte Einordnung der eigenen Fähigkeiten. Und hier haben wir es wieder: Wo stehe ich? Was kann ich schon? Was kann ich noch lernen? Fortschritt wird erlebbarer und Ziele können noch klarer verfolgt werden. Das motiviert und macht gleichzeitig extrem viel Spaß.

Mit ihrem neu veröffentlichten Update geht Wingfield jetzt einen Schritt weiter. Während Spieler bisher ihre persönliche Leistung lediglich für sich selbst einordnen konnten, ist nun der Vergleich mit allen Spielern auf der Plattform möglich. Rang­listen zeigen nun für verschiedene Schlag­arten und Übungsformen die besten Spieler ihrer Kategorie. 

Wird ein neuer persönlicher Highscore, beispielsweise in einem Vorhand-Drill, erreicht, erscheint dieser direkt im entsprechenden Ranking. „Sich zu vergleichen, liegt doch in der Natur von uns Sportlern. Permanent suchen wir die Herausforderung und die Challenge untereinander, um immer weiter zu wachsen“, sagt Jaan Brunken, Chef der Produktentwicklung bei Wingfield. Die neuen Rankings von Wingfield setzten genau dort an und eröffnen in vielen Clubs eine neue, spaßige Art des Wettkampfs. 

Extra-Ansporn im Training

Neben dem globalen Vergleich können sich Spieler nämlich auch auf der jeweiligen Rangliste des Clubs verewigen. So nutzen viele Coaches diese individuellen Club-Rankings, um mit kleinen monatlichen Challenges für den Extra-Ansporn im Training zu sorgen. Egal, ob einzeln oder auch im Team angetreten, wollen vor allem die jungen Spieler so ganz schnell die letzten Prozent aus sich herauskitzeln.

Wingfield

Alles in einer App: Die Auswertung der Schlag­scores ist auf dem Handy einsehbar.

Besonders spannend wird es für Freizeitspieler dann, wenn sie ihre Fähigkeiten mit (angehenden) Profis vergleichen können. Aufstrebende Jungtalente wie DTB-Nachwuchstalent Nicole Rivkin, aber auch etablierte Namen wie Jan-Lennard Struff oder Davis Cup-Sieger Marc-Kevin Goellner tummeln sich bereits auf der Plattform. 

Auch an der Tennisbase in Straubing setzt man schon längere Zeit auf Wingfield und das Scoring-System als Trainings-Tool. Unter der Anleitung von Ex-Profi Marc Sieber (ATP-Bestwert: Platz 236) bereiten sich hier aktuell Peter Heller (ATP-Bestwert: Platz 345) und Jeroen Vanneste (ATP-Bestwert: Platz 314) auf anstehende Turniere vor. Wer also ein bisschen in den Ranglisten stöbert, wird schnell auf den ein oder anderen bekannten Namen stoßen und kann schauen, wie er oder sie selbst gegen die ­Profis abschneidet.