Serena Williams: 6 Gründe für ihre Dominanz

2015 U.S. Open – Day 12

NEW YORK, NY - SEPTEMBER 11: Serena Williams of the United States returns a shot to Roberta Vinci of Italy during their Women's Singles Semifinals match on Day Twelve of the 2015 US Open at the USTA Billie Jean King National Tennis Center on September 11, 2015 in the Flushing neighborhood of the Queens borough of New York City. (Photo by Clive Brunskill/Getty Images)

Return:

Die zweite große Stärke im Spiel von Serena Williams: der Return. Keine andere Spielerin attackiert den Aufschlag der Gegnerin so kompromisslos wie die Amerikanerin. Sie steht im Treffmoment fast immer einen Schritt im Feld (s. Grafik), trifft den Ball dadurch extrem früh und kann ihn noch stärker beschleunigen. Diese Waffe hat – ähnlich wie ihr starker Aufschlag – das Damentennis der letzten 15 Jahre geprägt. Die heutigen Topspielerinnen haben sich die Aggressivität von Serena abgeschaut. Wer in der Weltspitze mithalten möchte, muss die Gegnerin bereits mit dem Return in die Defensive treiben und zu Fehlern zwingen. Williams verschafft sich damit zwei Vorteile: Sie zwingt die Gegnerinnen, mehr Risiko beim Service einzugehen und sie hält die Rallys kurz. Dadurch spart sie Energie.
Serena Williams Return

Jahr

gewonnene Returnspiele in %

2015 43,8
2014 44,9
2013 53,9
2012 46,8
2011 40,2
2010  39,3
2009 40,0
2008 43,6