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Tennisschläger für Kinder: Worauf Sie beim Kauf achten müssen

Der Bereich zu den French Open wird euch von Flashscore.de präsentiert. Verfolgt die Live-Tennisergebnisse auf Flashscore.

Tennisschläger für Kinder gibt es in Hülle und Fülle. Sie reichen von Modellen für ganz kleine Kids bis hin zu Jugendlichen. Wir erläutern Ihnen, worauf Sie beim Racketkauf für den Nachwuchs achten müssen.

Tennisschläger für Kinder gibt es für jedes Alter und jede Körpergröße. Die Bandbreite liegt bei Kinderschlägern zwischen 19 und 26 Zoll Länge, also von umgerechnet rund 48 bis 66 Zentimetern. Erwachsenenrackets beginnen bei einer Länge von 27 Zoll (68,5 cm). In der Regel werden die Kinderschläger in vier Gruppen aufgeteilt:

1. Für die ganz Kleinen: Ihr Kind ist gerade drei Jahre alt, kann es aber nicht erwarten, mit einem Schläger auf dem Platz zu stehen? Dann sind Sie bei diesen Modellen richtig aufgehoben, die Sie am Namenszusatz „19“ erkennen. Dabei handelt es sich um eine Längenangabe in Inch, die etwa 48,3 cm entspricht.

2. Für aufstrebende Minis: In der zweiten Gruppe sind – grob zusammengefasst – Schläger für Vier- und Fünfjährige ent­halten, die mindestens einen Meter groß sind. Achten Sie hier auf den Zusatz „21“ (21 Inch = 53,5 cm). Auch in dieser ­Gruppierung dominiert als Material kostengünstiges Aluminium.

3. Für starke Bambini: Knapp zehn Zentimeter kürzer als die Erwachsenenmodelle sind die Rackets der dritten Gruppe mit dem Kürzel „23“ (23 Inch = 58,5 cm). Geeignet für Kinder ab etwa sechs Jahren, die mindestens 115 cm groß sind. Aluminium wird hier mit anderen Materialien vermischt.

4. Für kleine Profis: Schläger mit dem Anhang „25“ (25 Inch = 63,5 cm) ähneln den Varianten für die großen Cracks. Jugendrackets der Gruppe vier verwenden die gleichen ­Technologien, das Design wird ähnlicher. Je nach technischen Fähigkeiten ­können mit diesen Schlägern schon Achtjährige klarkommen.

Tennisschläger für Kinder

DER SCHLÄGER MUSS PASSEN: Kinder beim Tennistraining.

Tennisschläger für Kinder richten sich nicht strikt nach dem Alter

Wichtig dabei: Die Racketgrößen lassen sich nicht strikt bestimmten Altersgruppen zuordnen. Man sollte sich beim Kauf vielmehr an Körpergröße und Spielvermögen der Kids orientieren. Als Orientierung für die Auswahl der richtigen Schlägerlänge gilt: den Abstand vom nach unten ausgestreckten Arm und Zeigefinger bis zum Boden nehmen, wenn das Kind aufrecht steht.

Ab 13 Jahren spielen die Jugendlichen zumeist schon mit einem regulären Erwachsenenmodell. Oft geht der Übergang zu den großen Rahmen auch schon früher von statten. Das gilt vor allem für leistungsorientierte Kids, die schon im Großfeld spielen und Power von der Grundlinie erzeugen wollen.

Tennisschläger für Kinder

WELCHEN SCHLÄGER SOLL ICH NEHMEN? Auch für Kinder ist die Auswahl an Rackets riesengroß.

Tennisschläger für Kinder: Vier Tipps für den Kauf

1. Fragen Sie den Trainer: Er kann die Technik Ihres Kindes am genauesten einschätzen. Nicht nur die Körpergröße ist bei Kids ein entscheidender Faktor, um das passende Racket auszuwählen. Auch die vorhandene technische Begabung muss berücksichtigt werden. Tauschen Sie sich vor dem Racketkauf mit ihm aus.

2. Prüfen Sie die Besaitung: Einige Modelle haben eine lasche Werkssaite – austauschen! Vergessen Sie nicht: Auch bei Kinderschlägern ist eine gute Saite wichtig. Sie trägt dazu bei, dass Ihr Kind mit dem Schläger gut klarkommt.

3. Design ist wichtig: Der Schläger muss Ihrem Kind gefallen. Und wenn der Look seinem Idol nachempfunden ist, greift es vielleicht öfter zum Racket und spielt mehr.  Klar: Auf die Qualität sollte geachtet werden, aber gerade bei den kleinen Rahmen sind die Unterschiede marginal. Lassen Sie Ihr Kind die Farbe wählen und es wird den Schläger mit noch mehr Freude benutzen.

4. Denken Sie kurzfristig: Der Schläger „wächst“ mit Ihrem Kind und dessen Technik. Diesen Umstand sollten Sie bei der Schlägerauswahl nicht vernachlässigen. Die Kids entwickeln sich körperlich und auch spielerisch rasch weiter. Aus Kostengründen gleich mehrere Schlägergrößen auszulassen, ist aber auf keinen Fall ratsam. In jungen Jahren sollten Schlägerwechsel dagegen normal sein – trotz hoher Kosten.