2019 French Open – Day One

Marketa Vondrousova

Land
Tschechien
Geburtsdatum
28.06.1999
Körpergröße
172cm
Schlaghand
Links, beidhändige Rückhand

Biografie

Geboren in Sokolov, lebt Vondrousova heute in Prag und gewann mit 17 Jahren ihren ersten Titel in Biel. Mit 15 Jahren entschied sie selbst alleine in die tschechische Hauptstadt zu ziehen, um dort zu trainieren. Neben Tennis spielte die junge Tschechin auch noch erfolgreich Fußball, entschied sich aber für den Einzelsport.

Nach einigen Erfolgen auf ITF-Ebene sorgte sie 2017 erstmals auch auf der WTA-Tour für Furore. In Biel gewann sie als 17-Jährige bei ihrem zweiten Auftritt in einem WTA-Hauptfeld sensationell den Titel. Im Finale besiegte sie ihre Landsfrau Barbora Strycova. Den Rest des Jahres spielte sie dann überwiegend wieder bei Turnieren auf ITF-Ebene, wo sie vier Titel gewann. Am Ende der Saison stand sie im Ranking auf Rang 67, nachdem sie im Mai des Jahres erstmals die Top 100 geknackt hatte.

Diese Position konnte sie auch 2018 halten. In Gstaad spielte sich die Tschechin ist Halbfinale. Bei den US Open erzielte sie zudem ihr, zu diesem Zeitpunkt, bestes Grand Slam-Ergebnis mit dem Erreichen des Achtelfinales.

Ihr größten Erfolge konnte Vondrousova dann im Jahr 2019 feiern. Drei Finals konnte sie in der Saison erreichen, darunter auch das Finale bei den French Open. Dieses verlor sie zwar gegen Ashleigh Barty, aber dennoch dürfte dieses Match das bisherige Karriere-Highlight der Tschechin sein. Die Finalteilnahme brachte ihr Position 16 im WTA-Ranking ein.

Anschließend musste die 19-Jährige dann allerdings einen herben Rückschlag einstecken. Aufgrund einer Verletzung des linken Handgelenks spielte sie nach der Erstrunden-Niederlage in Wimbledon im Juli kein einziges Turnier mehr bis zum Ende des Jahres.

Das Comeback gab Vondrousova dann 2020 bei Turnier in Adelaide. Gegen Tatjana Maria und Arina Rodionova konnte sie bei ihrem ersten Turnier nach einem halben Jahr immerhin zwei Siege verzeichnen. Im Viertelfinale verlor sie dann erneut gegen die Australierin Barty. Bei den Australian Open und dem Turnier in St. Petersburg konnte sie keine weiteren Matches für sich entscheiden.