Laut Kühnen ist Kerber weiterhin eine der Favoritinnen

Kühnen traut Kerber Wende in Wimbledon zu

Für die Weltranglistenerste Angelique Kerber (Kiel) kommt die Rasensaison mit dem Höhepunkt in Wimbledon (ab 3. Juli) zur richtigen Zeit. Das glaubt zumindest der dreimalige Davis-Cup-Sieger Patrik Kühnen. „Das Selbstvertrauen, das ihr der Belag gibt, macht Mut. Der Rasen liegt ihrem Spiel“, sagte Kühnen, der im All England Club als Experte für den übertragenden Pay-TV-Sender Sky arbeitet.



Kerber (29) hat bislang eine schwache Saison gespielt, bei den Grand-Slam-Turnieren in Melbourne (Achtelfinale) und Paris (1. Runde) verfehlte sie ihre Ziele. „Aber noch ist nicht viel passiert“, sagte Kühnen: „Sie ist noch immer die Nummer eins der Welt. Und sie ist eine Kämpferin, die in ihrer Karriere schon viel durchgestanden hat.“

Kerber in Kühnens Favoritinnenkreis

Für Kühnen gehört Kerber zu den Favoritinnen, immerhin habe sie im vergangenen Jahr das Finale beim ältesten und zugleich bedeutendsten Tennisturnier der Welt erreicht. Der frühere Wimbledonviertelfinalist hält das Frauenfeld ohne die schwangere Titelverteidigerin Serena Williams (USA) und die verletzte Maria Sharapova (Russland) für offen wie selten. Neben Kerber seien auch die zweimalige Siegerin Petra Kvitova (Tschechien) und French-Open-Gewinnerin Jelena Ostapenko (Lettland) Kandidatinnen für den Titel.

Kühnen wird in Wimbledon wie in den vergangenen Jahren die Matches als Experte begleiten. Jeden Abend ab 22.00 Uhr moderiert er gemeinsam mit Yannick Erkenbrecher auf dem frei empfangbaren Sender Sky Sport News HD die Highlight-Show „London Calling“.

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