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Rekord: Verletzungspech bleibt Wimbledon treu

London (SID) – Die verletzungsbedingten Aufgaben in Wimbledon nehmen kein Ende: Nachdem am Mittwoch sieben Spieler nicht zu ihren Zweitrundenpartien angetreten waren oder ihre Matches aufgegeben hatten, sorgten nun Paul-Henri Mathieu und Michael Llodra für einen Grand-Slam-Rekord. Nie zuvor in der Geschichte der Open Era (seit 1968) waren neun Spieler in einer Runde verletzt ausgeschieden.



Zum Auftakt der zweiten Runde im All England Club hatte es am Mittwoch Wiktoria Asarenka (Weißrussland), Jaroslawa Schwedowa (Kasachstan), Jo-Wilfried Tsonga (Frankreich), Steve Darcis (Belgien), John Isner (USA), Radek Stepanek (Tschechien) und Marin Cilic (Kroatien) erwischt.

Für Diskussionen sorgte Michael Llodra, der beim Stand von 5:7 gegen Andreas Seppi (Italien) aufgab, später aber im Doppel an der Seite seines Landsmannes Nicolas Mahut spielte und dort kurioserweise von der Aufgabe der Gegner profitierte. Llodra gab an, an einer Oberschenkelverletzung zu leiden. „Im Einzel ist es zu gefährlich für meinen Oberschenkel“, sagte Llodra, der mit 32 Einzel-Aufgaben einen Rekord hält: „Doppel ist einfacher, da spielt man nur auf einer Hälfte.“

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