Zverev steht im Finale von Washington

Zverev und Görges erreichen Endspiele in Washington

Washington (SID) – Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev greift beim ATP-Turnier in Washington nach seinem vierten Titel in diesem Jahr. Der Weltranglistenachte aus Hamburg bezwang im Halbfinale der mit 2,002 Millionen Dollar dotierten Hartplatzveranstaltung den früheren US-Open-Finalisten Kei Nishikori (Japan) mit 6:3, 6:4. Im Endspiel (21.00 MESZ) wartet auf Zverev der Südafrikaner Kevin Anderson, Nummer 45 im ATP-Ranking.



Beim parallel in der US-Hauptstadt stattfindenden WTA-Turnier hat Julia Görges ihr drittes Finale in diesem Jahr erreicht. Die 28-Jährige aus Bad Oldesloe setzte sich im Halbfinale gegen ihre Fed-Cup-Teamkollegin Andrea Petkovic (Darmstadt) 5:7, 6:4, 7:5 durch. Die letzte Hürde für die an Position vier gesetzte Görges auf dem Weg zu ihrem insgesamt dritten Turniersieg ist am Sonntagabend (23.00 MESZ) die Russin Jekaterina Makarowa (Nr. 7).

Der 20-jährige Zverev, der in Washington erstmals vom früheren Branchenprimus Juan Carlos Ferrero (Spanien) betreut wird, bot gegen den sieben Jahre älteren Nishikori eine überaus konzentrierte Leistung. Bei eigenem Aufschlag gab Zverev gegen die Nummer neun der Welt lediglich sieben Punkte ab. Nach nur 65 Minuten verwandelte der Hamburger, der für die Vorbereitung auf die US Open (ab 28. August) auf einen Start beim Sandplatzturnier in seiner Heimatstadt verzichtet hatte, seinen ersten Matchball. Zverev gewann in diesem Jahr bereits die Turniere in Montpellier, München und Rom.

Görges wartet seit Stuttgart 2011 auf einen Titel, in diesem Jahr verlor die Weltranglisten-40. die Endspiele auf Mallorca und in Bukarest. Für die mittlerweile auf Weltranglistenposition 102 zurückgefallene Petkovic bedeutete bereits der Halbfinaleinzug in Washington einen Aufwärtstrend: Zuvor hatte die frühere Nummer neun der Welt im Februar 2016 in Doha eine Vorschlussrunde auf der WTA-Tour erreicht.

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  1. Bonhomme Richard

    Es war wieder ein typisches Match im Görges-Style: knapp bis zum Schluss mit dem besseren Ende wie so oft auf ihrer Seite. Glückwunsch. Aber auch Glückwunsch an Petkovic: sie war auf Augenhöhe und hatte ihre Chancen, das Ding zu ihren Gunsten zu entscheiden. Bei Petko zeigt die Formkurve endlich wieder nach oben und man kann nur hoffen, dass sie da jetzt Konstanz reinbringt. Die Ansprache ihres Trainers zwischen den Ballwechseln hat mir sehr gut gefallen. In Washington hat sie sich zurück in die Top 100 gespielt, immerhin.


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