Alexander Zverev ging mit Rückenproblemen ins Match

Angeschlagener Zverev scheitert in Paris

Alexander Zverev ist im Viertelfinale des Masters in Paris gescheitert. Geplagt von Schulterproblemen unterlag der Weltranglistenfünfte dem Russen Karen Khachanov bei der Generalprobe für das ATP-Finale in London (11. bis 18. November) nach 1:11 Stunden mit 1:6, 2:6.

Zverev gab seine drei ersten Aufschlagspiele ab, zwei davon durch Doppelfehler, und ließ sich anschließend behandeln. Doch das half wenig, Zverev quälte sich sichtlich, brachte auch sein nächstes Service nicht durch und verlor den ersten Satz schließlich nach 34 Minuten.

Im zweiten Durchgang konnte Zverev, der besonders beim Aufschlag Probleme hatte, das Match offener gestalten. Der 21-Jährige leistete sich aber weiter zu viele vermeidbare Fehler und kassierte das erste Break zum 2:4. Zverev stemmte sich vergeblich gegen die Niederlage. Khachanov verwandelte seinen ersten Matchball.

Zverev war durch einen Sieg über den Argentinier Diego Schwartzman (6:4, 6:2) erstmals ins Viertelfinale von Paris eingezogen. Auf dem Weg zum erhofften Sprung unter die letzten Vier streikte sein Körper. Die ATP-Finals sind aber nicht in Gefahr, wie Sky-Reporter Moritz Lang vor Ort in Paris erfuhr. Eine genaue Diagnose muss aber erst noch gestellt werden.

Für den Russen ist es das zweite Halbfinale auf Masters-Ebene. Während des Matches gab es kleinere Ungereimtheiten zwischen der Box des Russen und Zverev. Beim Handshake am Netz war aber alles wieder in bester Ordnung.