Becker sieht die fehlende Disziplin als Herausforderung

Becker bietet sich als Kyrgios-Trainer an: „Fände ich so geil“

Köln (SID) – Deutschlands Tennisidol Boris Becker kann sich vorstellen, Australiens „Bad Boy“ Nick Kyrgios (24) zu trainieren. „Ich würde ihn gern coachen. Er ist ein Spieler, der eigentlich uncoachbar ist – das fände ich so geil“, sagte der 51-Jährige vor dem Auftakt der US Open bei Eurosport.

Becker sieht die fehlende Disziplin als größte Herausforderung beim Weltranglisten-30.: „Es ist die Aufgabe des Trainers, ihm zu vermitteln, dass sich das ja auch lohnt. Du kannst dich ja ausleben, indem du gewinnst – sogar mehr als vorher.“

Kyrgios hatte sich vor knapp zwei Wochen erneut von seiner schlechten Seite gezeigt: Er leistete sich einen Disput mit dem Stuhlschiedsrichter, spuckte in dessen Richtung, zerstörte zwei Schläger und bewarf Zuschauer mit seinen Schuhen. Von der ATP bekam Kyrgios daraufhin eine Geldstrafe in Höhe von 113.000 Dollar (knapp 102.000 Euro) aufgebrummt. 

Zum Auftakt des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres bekommt es Kyrgios in der ersten Runde mit dem Lokalmatador Steve Johnson zu tun.