Nicolas Kiefer 2009 beim ATP-Turnier in Lyon

Ex-Tennisprofi Kiefer vertreibt Schutzmasken

Köln (SID) – Der frühere Tennisprofi Nicolas Kiefer lässt sein Modelabel „kiwifash“ jetzt auch Schutzmasken produzieren. „Eigentlich machen wir Freizeitkleidung, inzwischen gibt es auch eine Tenniskollektion“, sagte der 42-Jährige im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (Montagausgabe): „Kürzlich kam der Geschäftsführer auf mich zu und sagte: Wir müssen helfen! Ich war sofort begeistert.“

Nun sind zusätzlich Mund- und Nasenschutzmasken im Angebot. „Wenn man sich den Markt an Masken ansieht, ist allen klar, dass wir in einer schwierigen Lage sind. Es gibt viel zu wenige. Im Ausland sind kaum welche aufzutreiben“, berichtete Kiefer, ehemals Nummer vier der Tennis-Weltrangliste: „Unsere werden in Kassel hergestellt. Sie haben also das Qualitätssiegel Made in Germany.“

Bis zu 300 Stück werden pro Tag angefertigt und zu je 34,90 Euro verkauft. „Alles entsteht hier in Handarbeit. Und unsere Maske ist wiederverwendbar. Man kann sie waschen“, betonte Kiefer, der bevorzugt Kommunen und Sozialstationen beliefern will: „Unsere Maske lässt sich auch personalisieren. Wichtig ist aber vor allem, dass die Menschen sich geschützter fühlen und vor allem andere schützen.“