French Open

French Open: Spielplanrevolution in Paris

Bei den French Open werden ab diesem Jahr alle Viertelfinalspiele auf dem Court Philippe Chatrier ausgetragen. Die Spielplanrevolution birgt jedoch die Gefahr für Konflikte. 

Endlich muss man sagen. In diesem Jahr haben nun auch die French Open in Paris ein Dach. Auf dem Court Philippe Chatrier, mit einem Fassungsvermögen von 15.000 Zuschauern, kann nun weitergespielt werden, wenn es regnet. Außerdem besitzt der Hauptplatz im Stade Roland Garros ausreichend Flutlicht, das ein Weiterspielen nach Einbruch der Dunkelheit ermöglicht.

French Open: Neuer Spielplan, neue Bälle

Für dieses Jahr haben die Turnierorganisatoren bei den French Open bereits umfassende Änderungen angekündigt. So werden alle Viertelfinalspiele auf dem größten Platz der Anlage, also dem Court Philippe Chatrier, gespielt. Am Dienstag und Mittwoch in der zweiten Turnierwoche soll es an den Viertelfinaltagen jeweils zwei Sessions geben, die jeweils ein Damenmatch und ein Herrenmatch beinhalten.

Die erste Session startet um 12 Uhr, die zweite Session nicht vor 17 Uhr. Auch am Halbfinaltag der Herren gibt es Änderungen. Das erste Halbfinale beginnt nun um 15 Uhr und nicht wie gewohnt um 12:50 Uhr. Das zweite Halbfinale startet nicht vor 17:30 Uhr (vorher 15:30 Uhr).

Die Spieler bei den French Open in Paris müssen sich zudem auf neue Bälle einstellen. Nach achtjähriger Partnerschaft mit Babolat haben die Organisatoren einen neuen Vertrag mit Wilson geschlossen, die in den nächsten fünf Jahren die Bälle in Roland Garros stellen.

French Open: Späte Matchenden programmiert?

Die Spielplanänderung bei den French Open könnte für Konflikte sorgen, wenn man in Betracht zieht, dass die Matches auf Sand in der Regel länger dauern als auf Hartplatz und Rasen. Außerdem wird bei den French Open anders als bei den anderen drei Grand-Slam-Turniere der entscheidende Satz ohne Tiebreak ausgespielt.

Der französische Verbandspräsident Bernard Giudicelli hatte im letzten Jahr angekündigt, dass es ab 2021 Night Sessions in Roland Garros geben wird. „Drei Matches am Tag auf Philippe Chatrier und ein Match als Night Session. Um späte Nightsessions zu vermeiden, werden wir zwischen 23 Uhr und 2 Uhr morgens nicht spielen“, sagte Giudicelli. Schaut man sich die Spielplanänderung für dieses Jahr an, ist es sehr wahrscheinlich, dass es bereits dieses Jahr Night Sessions geben wird. Dass alle Viertelfinalpartien bis 23 Uhr beendet sind, könnte zur großen Herausforderung werden.