Nils Glagau

Nils Glagau: Ein Match mit dem Juror bei der „Höhle der Löwen”

Tennis ist sein Ausgleich zum beruflichen Alltag. Wir haben Nils Glagau, Geschäftsführer von Orthomol und neuer Juror in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“, zum Duell auf den Court gebeten.

Fotos: Thomas Fähnrich

Anfang Juni in Solingen. Während bei den French Open Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff um den Einzug ins Viertelfinale spielen, mache ich mich auf den Weg in den Sportpark Landwehr. Ich bin mit Nils Glagau, Geschäftsführer des Gesundheitskonzerns Orthomol und neuer Juror in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“, zum Duell auf dem Platz verabredet. Statt Freilufttennis auf Sand heißt es Hallentennis auf einem Granulatboden. Die Wetterbedingungen sind zu inkonstant. Glagau ist leidenschaftlicher Tennisspieler. Gut gelaunt erscheint der Rheinländer auf dem Platz. „Ich habe länger nicht mehr gespielt und richtig Bock Bälle zu schlagen. Für unser Match habe ich eben noch einen Energieriegel gegessen“, sagt er. Optisch wirkt er nicht wie der klassische Geschäftsmann, eher wie eine Mischung aus Surfer und Bergsteiger. Mit seiner langen Mähne und seinem Vollbart erinnert er mich ein wenig an Björn Borg und Reinhold Messner. Als kleines Warm-up vor dem Match reden wir über seine Leidenschaft: Tennis.

Herr Glagau, wann und wie sind Sie zum Tennis gekommen?

Das war im Jahr 1980. Ich bin Mitglied im Langenfelder Tennis-Club (bei Leverkusen, d. Red.) gewesen. Das war damals ein richtiger Familienclub. Es waren schöne Zeiten, an die ich gerne zurückdenke. Damals gab es noch nicht die Massen, die Tennis gespielt haben. Mit Boris Becker und Steffi Graf hat sich das dann komplett verändert. Plötzlich kamen ganz viele Menschen mit einer Tasche voller Schläger in den Club. 

Wenn Sie in den Achtzigern zum Tennis gekommen sind, war vermutlich Björn Borg Ihr Idol?

Ja, klar. An meinen ersten Schläger kann ich mich noch gut erinnern. Das war dieser Holzschläger von Björn Borg mit diesem langen Hals. Ich fand Borg richtig gut, aber es rückten dann später andere Spieler bei mir in den Fokus. 

Wer denn? 

Ich mochte Yannick Noah immer sehr gerne. Mats Wilander auch. Und natürlich hat John McEnroe für Abwechslung auf dem Platz gesorgt. Die Matches von damals boten mit den unterschiedlichen Charakteren so viel Unterhaltung. Das waren richtige Krimis. Ich denke gerne zurück an Duelle von Boris Becker gegen Ivan Lendl. Andre Agassi hat viel bewegt mit seiner Rückhand und seinen bunten Outfits. Da kam ein bisschen mehr Pep auf den Platz. Aus deutscher Sicht hatte ich viel Hoffnung in Tommy Haas. Ich mochte seinen Spielstil. Leider hat er es durch viele Verletzungen nicht zu einem Grand Slam-Titel geschafft. 

Was macht Tennis so faszinierend für Sie? 

Tennis ist eine der Sportarten, die mir am meisten gefällt. Ich liebe diesen Mix aus Technik, Kondition, Ausdauer, aber auch Köpfchen. Ich fand es immer faszinierend, wie viele Matches ich selber nur durch den Kopf gewonnen habe. Wenn mein Gegner technisch besser ist und wir ausdauertechnisch auf der gleichen Stufe stehen, kann ich dennoch über den mentalen Aspekt gewinnen. Ich mag es, dass man alleine auf dem Platz steht und Lösungen finden muss. Dass man vieles alleine durch das Mentale schaffen kann, ist sicherlich auch übertragbar auf andere Lebenssituationen. 

Wie würden Sie sich als Spielertyp bezeichnen? 

Ich bin ein offensiver Spielertyp. Lieber in Schönheit sterben ist mein Motto. Das Risiko verleitet zu Fehlern, aber wenn die schönsten Schläge entstehen, ist es mir das wert. Ich mag die Spieler überhaupt nicht, die alles zurückbringen und keine Fehler machen. 

Nils Glagau

Talk auf dem Platz: Nils Glagau (li). im Gespräch mit tM-Redakteur Christian Albrecht Barschel

„Dann könnte es ein unterhaltsames Match werden“, entgegne ich. Denn meine Spielweise ist eher darauf ausgelegt, so wenig Fehler wie möglich zu machen. Ich will überprüfen, ob sein offensives Spielmotto auf dem Platz tatsächlich zutrifft. „Ich spiele leider viel zu selten, das lässt mein Alltag nicht so zu. Die Technik verliert man zum Glück nie so ganz“, sagt Glagau. Nach einer kurzen Einspielphase einigen wir uns darauf, einen Satz zu spielen. Gleich beim ersten Ballwechsel wird mir deutlich bewusst, dass er vollkommen Recht hat mit seiner eigenen Spieleinschätzung. Eine krachende Inside-Out-Vorhand, die an die besten Zeiten von Fernando Gonzalez erinnert, schlägt auf meiner Platzseite ein. Was für ein Auftakt: Der erste Punkt geht an ihn. Die ersten beiden Spiele der Partie gestalte ich allerdings siegreich. Das Bewegen auf dem Gummigranulatboden wird zur Herausforderung, für jemanden wie mich, der noch
nie auf solch einem Belag gespielt hat. Ich rutsche aus und kann gerade so noch die Balance halten. Glagau hält seinen Aufschlag und verkürzt auf 1:2. Zeit für eine kleine Pause. 

Sind Sie ein emotionaler Typ auf dem Platz? 

Ich bin recht cool. Außer wenn ich gegen meinen Kumpel spiele. Dann gibt es den einen oder anderen Spruch, den wir uns gegenseitig zuwerfen. Skandinavisches Blut habe ich zwar nicht, aber es ist schön, wenn man alles beiseitelässt und sich auf das Jetzt konzentriert. Klar rege ich mich bei machen Fehlschlägen auf, aber im Großen und Ganzen steigere ich mich da nicht rein. Lieber abhaken ist meine Devise. Wenn man mal einen schlechten Tag hat, ist das nun mal so.  

Haben Sie etwas unternommen, um die mentale Stärke im Tennis zu trainieren? 

Bewusst nicht. Ich kann mich ganz gut fallen lassen, glaube ich. Es ist wichtig, dass man im Hier und Jetzt lebt. Ob beim Sport oder auch beim Spielen eines Musikinstrumentes. Je weniger Gedanken dich stören, desto besser funktioniert es dann auch. 

Wie wichtig ist Gewinnen für Sie?

Es kommt immer auf mein Gegenüber an, aber ich finde das Gewinnen gehört dazu. Ich kann auch mal eine gewisse Zeit versuchen, den Ball im Spiel zu halten und mein Gegner zu provozieren, dass er einen Fehler macht. Mit dem Offensivspiel ist es deutlich schöner zu gewinnen. Das ist mein Ziel.

Wie wichtig ist Tennis nach einem intensiven Arbeitstag? 

Wenn ich in der Wintersaison freitagabends spiele, tut mir das richtig gut. Dann gehe ich total befreit in das Wochenende. 

Was ist anstrengender: ein Arbeitstag im Büro oder ein hartes Dreisatzmatch in der Sonne? 

Dann bin ich lieber draußen auf dem Platz. Im Büro geht manchmal viel Energie verloren. 

Nils Glagau

Volles Rohr: Die Vorhand ist die größte Waffe im Spiel von Nils Glagau.

Es geht zurück auf den Platz. Der recht schnelle Granulatboden kommt mir bei meinen Aufschlagspielen entgegen. Ich gewinne auch mein zweites Service-Game und stelle auf 3:1. Es entwickelt sich ein munteres Spielchen. Als ich beim Vorrücken ans Netz den Drive-Volley zu kurz spiele, werde ich gnadenlos bestraft. Ein knallender Vorhand-Passierball rauscht an mir vorbei. „Für jedes gewonnene Spiel bekomme ich eine Frage weniger“, ruft Glagau über den Platz. Er gewinnt sein Aufschlagspiel. Es steht 3:2 für mich. Ich möchte etwas mehr über sein Unternehmen Orthomol und die Bedeutung von Nahrungsergänzungsmitteln im Sport wissen.

Ihr Unternehmen Orthomol ist Pionier für die orthomolekulare Medizin. Können Sie in einfachen Worten erklären, was orthomolekulare Medizin bedeutet? 

Die orthomolekulare Medizin beschäftigt sich mit der richtigen Kombination von Mikronährstoffen, um Menschen für spezielle Indikationen oder Lebenssituationen gezielt zu unterstützen. Es gab einen zweifachen Nobelpreisträger, Linus Pauling. Er hat gesagt: Wenn man alle Mikronährstoffe – das können Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente oder andere wichtige Elemente sein – in seinem Körper hat und die Depots gut gefüllt sind durch eine gesunde Ernährung und eine gute Lebensweise mit viel Bewegung, dann wird man sich einer guten Gesundheit erfreuen. Fehlen gewisse Mikronährstoffe, aus welchen Gründen auch immer, dann sollte man diese in der richtigen Kombination und Dosierung auffüllen, damit der Organismus alles bekommt, was er benötigt. Im Sport zum Beispiel gehen durch die Anstrengung Elektrolyte verloren, die man wieder auffüllen muss. 

Orthomol ist Ernährungspartner des Deutschen Tennis Bundes. Warum haben Sie sich für ein Engagement im Tennis entschieden? 

Wir kommen aus dem Ausdauersport. Tennis bietet sich an, weil neben der Leistungsfähigkeit auch Regeneration und Widerstandkraft gefragt sind. Wenn man sich überlegt, wie
die Topspieler von einem Turnier zum anderen hecheln und wie viele Stunden sie auf dem Platz verbringen, sind das extreme Gegebenheiten. Unser Ziel ist es, dem Sportler für alle Phasen, also für die Versorgung jeden Tag und dazu gezielt vor, während und nach dem Match, etwas an die Hand zu geben. Das passt beim Tennis super. Man muss dazu sagen, dass jeder Sportler individuell ist und unterschiedliche Dinge benötigt während
des Sports. 

Wie sehen Sie die Bedeutung von Nahrungsergänzungsmitteln im Tennis? 

Ich halte es für eine gute Alternative. Wir bei Orthomol bieten die Sicherheit der sogenannten Kölner Liste. 

Was ist die Kölner Liste? 

Die Kölner Liste liefert Sportlern Transparenz, dass sich in den Produkten keine Inhaltsstoffe befinden, die für Dopinggefahr sorgen könnten. Anhand dieser Prüfung hat der Sportler die Gewissheit, woher das Produkt kommt und dass diese Packung geprüft ist. Die Kölner Liste ist auch eine Sicherheit für einen sauberen Tennissport, bei der man weiß, dass es Nahrungsergänzungsmittel sind, auf die ich mich verlassen kann. Von uns sind alle für Sportler relevanten Produkte auf der Kölner Liste zu finden. 

Warum sollte ein Tennisspieler auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen? 

Ich kann hier nur für mich selbst sprechen und sagen, was Studien auch zeigen. Während des Wettkampfs verliert mein Körper Mikronährstoffe und Elektrolyte. Da ergibt es Sinn, diese sich wieder zuzuführen, zum Beispiel durch einen Riegel, der natürliche Koffeine und BCAAs, also verzweigtkettige Aminosäuren, enthält. Hinzukommt, dass die Regeneration nach dem Wettkampf oder Training im Leistungssport immer wichtiger wird. Es gibt sehr sinnvolle Mikronährstoffe oder auch Proteine, die einen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit oder die Regenerationsphase mit sich bringen.

Marin Cilic wurde 2013 wegen Dopings gesperrt. Er gab ein verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel als Grund an. Wie schmal ist der Grad bei Nahrungsergänzungsmitteln zwischen Leistungssteigerung und Doping? 

Doping sind Substanzen, die generell verboten sind. Alles, was man über Nahrung zu sich nimmt, kann meines Erachtens nicht verboten sein. Selbst wenn man hoch dosieren oder mit gewissen Monopräparaten arbeiten würde. Dass Nahrungsergänzungsmittel eine große Dopinggefahr darstellen, sehe ich nicht. 

Was entgegnen Sie Kritikern, die sagen, dass Nahrungsergänzungsmittel keinerlei Wirkung haben? 

Seitdem es Orthomol gibt, also seit 1991, sammeln wir Tausende von Studien zu diesem Thema, führen eigene Untersuchungen durch und schauen immer, was auf der Welt passiert. Nur wenn es wirklich ausreichend wissenschaftliche Belege für Inhaltsstoffe gibt, dann darf man Produkte auf dem Markt anbieten. Es gibt für klinische Studien verschiedene Kriterien, etwa dass sie doppelblind und placebokontrolliert durchgeführt werden. Das bedeutet, dass es eine Vergleichsgruppe gibt, die einen Placebo als Produkt bekommt. Doppelblind beschreibt, dass Patient und Studienarzt beide nicht wissen, wer den Placebo und wer das Verum bekommt. Jeder darf seine eigene Meinung haben. Der eine schwört auf Akupunktur, der andere glaubt der Homöopathie, auch wenn es nicht so viele Studien gibt. Ich sage: Wer heilt, hat Recht. Wir haben die Effekte, Ergebnisse und Wirkungsweise unserer Produkte über die vielen Jahren nachgewiesen.  

Nils Glagau

Studierter Ethnologe: Bevor er die Geschäftsführung von Orthomol übernahm, studierte Glagau Ethnologie. „Mich hat immer die Kultur der Maja, Inka und Azteken fasziniert.“

Auf dem Platz geht es im gewohnten Bild weiter. Ich versuche, den Ball möglichst kontrolliert im Spiel zu halten und ihn auf seiner schwächeren Rückhand anzuspielen. Glagau hingegen macht Dampf mit seiner Vorhand und probiert so gut es geht, seine Rückhand zu umlaufen. Ich habe in einigen Rallys das Glück, dass sich meine oft zu kurzen Bälle nicht rächen. Dank einiger Fehler von ihm halte ich mein Aufschlagspiel und breake ihn anschließend zum 5:2. Sein immenser Widerstand ist gebrochen. Wenig später heißt es 6:2 für mich. Unser Match ist leider schon beendet. Ich möchte ihn aber nicht gehen lassen, ohne über sein neues Projekt zu sprechen, das ihn in den Fokus der Öffentlichkeit rücken wird. 

Sie sind ab Herbst neuer Investor in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“. Wie ist es dazu gekommen? 

Ich wurde durch langjährige Kontakte gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Ich war am Anfang gar nicht so offen dafür, weil es auch die private Situation verändern wird. Was dafür sprach: Wir bei Orthomol arbeiten bereits mit Start-up-Firmen zusammen. Zudem sind wir mit unseren Produkten erstmals in die Endverbraucherwerbung gegangen und haben neue Kanäle bespielt. Daher passte mein Engagement bei „Die Höhle der Löwen“ sehr gut zur aktuellen Zeit. Ich habe dann gesagt: Es ist ein seriöses Format. Ich probiere das mal. 

Wie schafft man es, Sie von einer Idee zu überzeugen?

Die Idee sollte gut durchdacht sein. Dennoch glaube ich, dass es sehr wichtig ist, welche Gründerinnen und Gründer dahinterstecken. Es kann eine super Idee sein, aber wenn die Gründer das nicht gut rüberbringen können, wird es schwierig. Umgekehrt gibt es leidenschaftliche Gründer, aber die Idee ist leider nichts. Wenn beides zusammenspielt, dann bin ich selbst überzeugt und habe Lust, mit dem oder den Gründern diesen Weg zu gehen. Wenn dieses Feuer überspringt, dann hat ein Gründer alles richtiggemacht.

Was zeichnet für Sie einen guten Unternehmer aus?

Es benötigt einen ganzheitlichen Blick. Man sollte profitabel und nachhaltig zugleich umgehen, mit welchem Unternehmen oder in welchem Bereich auch immer. Man sollte immer offen für Neues sein und nie stehenbleiben, weil das dann der Tod für alle ist. Wie im Sport benötigt man auch die richtige Mannschaft. Wenn man die richtigen Menschen um sich hat, gepaart mit einem guten Produkt, kann man alle Erfolge ermöglichen. Alleine kann man nicht viel bewegen.

Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben? 

Mein Führungsstil ist kooperativ. Heutzutage wäre es ein Trugschluss, autoritär zu führen, indem man glaubt, alles zu wissen und sich überall auszukennen. Eine kooperative Führungsweise finde ich daher wichtig, weil sich in der heutigen schnelllebigen Zeit immer mehr Kanäle öffnen. Ein Auszubildender kann in bestimmten Bereichen mehr Knowhow haben als eine gestandene Führungskraft. Es ist sinnvoll, die richtigen Leute mit ihren Fähigkeiten und Erfahrungen zusammenzubringen und auch Verantwortung abzugeben nach dem Motto: Ihr kennt euch da besser aus, macht das und lasst uns zusammen etwas bewegen. 

Was kann ein Unternehmer von einem Profitennisspieler, der ja auch eine Art Unternehmer ist, lernen?

Technik ist alles, denke ich. Der Unternehmer hat wie der Tennisspieler eine Technik erlernt. Wichtig ist, dass man diese Techniken stets trainiert und nahe dran ist am Geschehen. Einige Unternehmen sitzen nur am großen, grünen Tisch und sind gar nicht mehr in der Realität unterwegs. Auch im Kopf kann man viel bewegen. Bei vielen Unternehmern schwingt auch viel Sportsgeist mit. Wichtig ist, als Unternehmer in einer wirtschaftlichen Krise an den nächsten Erfolg zu glauben so wie ein Tennisspieler in einer sportlichen Krise an den nächsten Turniersieg. 

Nils Glagau

Gutes Spiel: Nils Glagau (li.) nahm sich anderthalb Stunden Zeit für den Termin mit tM-Redakteur Christian Albrecht Barschel.

Unsere Zeit auf dem Platz ist vorbei. Die Arbeit als Geschäfsführer ruft. Glagau muss zurück in das drei Kilometer entfernte Langenfeld, dem Firmensitz von Orthomol. Tennis ist und bleibt seine Leidenschaft, der er in Zukunft häufiger nachgehen möchte, versichert er. Sein Wunsch: „Ich möchte im hohen Alter noch viel Tennis spielen können.“ Ein guter Vorsatz.