Roger Federer

Roger Federer spielt noch bis 2021 – mindestens

Nach der Absage von Wimbledon lässt ein Statement von Roger Federer darauf schließen, dass er auch 2021 auf der Tennis-Tour spielen wird.

Kurz nachdem Wimbledon die Absage des diesjährigen Turnieres wegen Corona-Pandemie verkündet hatte, meldete sich auch Roger Federer zu Wort. Auf Twitter schrieb der Rekordsieger in Wimbledon (acht Titel), dass er am Boden zerstört sei. Neben Wimbledon wurde auch das Rasenturnier in Halle/Westfalen abgesagt, wo der 38-jährige Schweizer zehn Titel gewann und nach seiner Knieoperation im Februar wieder auf die Tour einsteigen wollte.

Roger Federer: „Freue mich auf meine Rückkehr nach Halle”

Die Absage von Wimbledon bedeutet auch, dass sich Federers wohl beste Chance auf den 21. Grand-Slam-Titel in Luft aufgelöst hat. Die große Frage ist, ob der „Maestro“ im Jahr 2021, kurz vor seinem 40. Geburtstag, einen neuen Anlauf in Wimbledon nehmen möchte. In einem Statement, das das Rasenturnier in Halle/Westfalen nach der Absage ihres Turnieres herausgab, verkündet Federer: „Wir erleben schwierige Zeiten, wir werden jedoch daraus gestärkt hervorgehen. Bereits heute freue ich mich über meine Rückkehr nach Halle im nächsten Jahr. Bleiben Sie gesund!“ Bedeutet also, dass Federer 2021 in Halle/Westfalen dabei sein möchte – und dann sicherlich auch in Wimbledon. Denn in seiner Instagram-Story ließ er wissen: „Ich freue mich schon, nächstes Jahr zurückzukommen. Diese Zeit lässt uns nur noch dankbarer sein für unseren Sport!”

Zwei Tage vor der Absage in Wimbledon zeigte sich der Schweizer gut gelaunt und offensichtlich gut erholt von seiner Knieoperation. In einem Kurzvideo in den sozialen Medien präsentierte der 38-Jährige seiner Trickkünste an einer Ballwand – in der verschneiten Schweiz. René Stammbach, Präsident des Schweizer Tennisverbandes, geht davon aus, dass Federer auch bei den auf 2021 verschobenen Olympischen Spielen in Tokio aufschlagen wird. „Wir werden jedenfalls alles dafür tun, dass er das macht. Außerdem hat er ja nicht umsonst oder nur zum Wandern sein Knie operieren lassen“, sagte Stammbach gegenüber der Schweizer Tageszeitung Blick.