Die USA spielen das Fed-Cup-Finale ohne Serena Williams

USA im Fed-Cup-Finale ohne Williams, Stephens und Keys

Ohne Superstar Serena Williams, die frühere US-Open-Siegerin Sloane Stephens und Madison Keys tritt das Fed-Cup-Team der USA beim Finale in Tschechien am 10. und 11. November in Prag an.

Für den Titelverteidiger gehen in der Prager o2 Arena stattdessen Danielle Collins (Weltranglisten-35.), die 19 Jahre alte Sofia Kenin (Nr. 48), Alison Riske (Nr. 63) und Nicole Melichar (Nr. 15 im Doppel) auf den Court.

Das tschechische Team tritt mit der zweimaligen Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (Nr. 7), Karolina Pliskova (Nr. 8) sowie den beiden Doppelspezialistinnen Katerina Siniakova und Barbora Strycova an. Im direkten Vergleich führt die USA mit 10:2 Siegen. Tschechin hat den Cup bereits zehnmal geholt, alleine seit 2011 fünfmal.

Bei den amerikanischen Fans herrschte nach der Nominierung Unmut. In den sozialen Netzwerken gab es viele enttäuschte Nachrichten, nicht nur unter dem Nominierungspost. Und es wird über die Faktenlage spekuliert.

Williams hatte im Februar nach ihrer einjährigen Babypause beim Fed-Cup-Duell gegen die Niederlande ihr Comeback gefeiert, wurde seitdem aber nicht mehr nominiert. Dass sie spielen würde galt, als ausgeschlossen. Ihre ältere Schwester Venus hatte 2018 im Viertelfinale erfolgreich für den Halbfinaleinzug gesorgt. Von ihr gibt es bislang keine Begründung.

Stephens hatte erst am Sonntag das Finale beim WTA-Saisonfinale gegen Eelina Svitolina verloren. Madison Keys spielt derzeit noch bei der WTA Elite Trophy im chinesischen Zhuhai, sagte aber aufgrund von Knieproblemen vorsorglich ab. Zum Vergleich: Alle vier gegnerischen Spielerinnen schlugen entweder im Einzel oder Doppel ebenfalls bei den WTA Finals auf. Ebenso wie Coco Vandeweghe, die auch im Aufgebot der USA fehlt. Somit ist keine der vier Halbfinalistinnen der US Open 2017 dabei.

Die deutschen Fed-Cup-Frauen waren im April in Stuttgart im Halbfinale an Tschechien gescheitert. Im vergangenen Jahr hatten die Spielerinnen der USA erstmals seit 17 Jahren wieder den Fed Cup gewonnen. Der Rekordchampion sicherte sich damals den 18. Titel im traditionellen Mannschaftswettbewerb.


  1. rodolf

    USA ohne Topstars beim FED-CUP-Finale? Na und, ist doch okay wenn die erste Garde nicht will, das dann die USTA die mutigen jungen Spielerinne nominiert. So sollte das übehaupt sein, nur wer will der kann auch ! Gute Aktion von der USTA !!


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