TENNIS-GBR-WIMBLEDON

Wimbledon-Finale mit Kerber: ZDF überträgt live

Läuft das Wimbledon-Finale von Angelique Kerber im Free-TV? Nach tennis MAGAZIN-Informationen haben die Verhandlungen zwischen den Sendern bereits begonnen. Erinnerungen an 2013 werden wach: Damals konnten sich Sky und ARD nicht einigen. Verantwortliche und Fans waren enttäuscht.

UPDATE 19.15 Uhr: Das ZDF hat in den heute-Nachrichten bekanntgegeben, dass das Finale am Samstag live ab 14.45 Uhr im Hauptprogramm übertragen wird! Damit läuft das Match auf Sky und im ZDF.

Seit Jahren hält der Pay TV-Sender Sky die Rechte am Wimbledon-Turnier. Die Exklusivrechte gelten vom ersten Hauptrundentag bis zum Wimbledon-Finale 13 Tage später. So auch in diesem Jahr. Interesse aus dem Free-TV-Bereich, insbesondere von den öffentlich-rechtlichen, gibt es nur, wenn deutsche Spielerinnen und oder Spieler zum Höhenflug ansetzen.

Das erste Mal wurde es 2013 akut, als Sabine Lisicki sensationell in das Finale an der Church Road einzog. Damals verhandelte die ARD intensiv mit Sky. Am Ende kam die Absage des Pay TV-Senders; gegenüber DWDL.de hieß es damals: „Wir haben das Angebot eingehend geprüft und für nicht ausreichend erachtet. Dies bedeutet, dass Sky das Endspiel von Sabine Lisicki am Samstag live und exklusiv übertragen wird.“ Das war vor fünf Jahren. Ähnlich ging es 2016 aus, als Angelique Kerber erstmals ins Wimbledon-Finale einzog. Und nun, im Sommer 2018?

tennis MAGAZIN hörte sich direkt nach dem Finaleinzug  Kerbers am Donnerstag in der Branche um. Die ARD kommt dieses Mal nicht in Frage. Der Sender überträgt am Samstagnachmittag bereits das WM-Spiel um Platz drei zwischen Belgien und England. Nach tennis MAGAZIN-Informationen verhandelt aber das ZDF mit Sky über eine Sublizenz des Finals zwischen Kerber und Serena Williams.

Sowohl Verantwortliche des öffentlich-rechtlichen Senders aus Mainz als auch Sky aus Unterföhring ließen einen Austausch durchblicken. Tenor: Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Beide Sender wollten auf Anfrage noch keine genaueren Details verraten, wollen sich aber zu gegebener Zeit melden. Zurzeit soll über die finanziellen Rahmenbedingungen des Deals verhandelt werden. Darum ging es wohl im Details bereits vor fünf Jahren; und auch 2016 als Kerber zum ersten Mal ins Finale einzog.

2013, als Lisicki überraschend gegen Marion Bartoli verlor, war der Ärger über die Nichtberücksichtigung im freiempfangbaren TV groß. Barbara Rittner, damals noch Fed Cup-Chefin, tweete: „Das Finale nicht auf ARD oder ZDF!!! Der Verlierer hier ist der Tennis Sport. Sehr schwach liebe Öffentlich Rechtlichen! Aber Hauptsache wir wissen wie die dritte Liga im Fußball aussieht!!! Einfach nur traurig!“ Viele Tennis-Fans sahen das ähnlich.

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