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Lassen Sie Angst ab – Mentaltipps für Tennisspieler

Fehlt Ihnen die nötige mentale Stärke, leidet darunter auch Ihr Spiel. tennismagazin.de gibt zehn Mentaltipps für Tennisspieler, damit Sie in Zukunft nicht mehr nur als Trainingsweltmeister gelten, sondern auch in Wettkampfsituationen nicht versagen. Wir erklären Ihnen Techniken, mit denen Sie Ihre Angst besiegen, Verkrampfungen lösen und negative Energie in positive umwandeln.

Experte: Thomas Baschab, Zeichnung: Thorsten Böhm

1) Finden Sie die richtige Einstellung

Beginnen Sie mit der mentalen Vorbereitung auf ein Match nicht erst, wenn Sie die ersten Bälle schlagen, sondern spätestens auf dem Weg zur Anlage. Grundsätzlich gilt: je früher desto besser. Sofern Sie Ihren Gegner kennen, machen Sie sich Gedanken über ihn, seine Spielweise und sein Verhalten auf dem Platz. Spielen Sie zur Vorbereitung die Begegnung schon einmal im Kopf durch, stellen Sie sich vor, wie Sie wichtige Punkte gewinnen. Das Einsetzen von sogenannten funktionierenden Bildern spielt im Mentaltraining eine wichtige Rolle. Sie können auf diese Weise auch Angst und Anspannungen lösen – aber dazu später mehr. Machen Sie sich vor einer Partie einen Plan für das Match. Mit welcher Taktik wollen Sie Ihren Gegner bezwingen? Welche Schläge wollen Sie gezielt einsetzen? Welche Schwächen Ihres Gegenübers können Sie ausnutzen? Selbst wenn Sie nichts von Ihrem Gegner wissen, können Sie sich auf die Begegnung einstellen. Denken Sie an vergangene Matches, in denen Sie erfolgreich gespielt haben und visualisieren Sie Ihren Erfolg.

2) Besiegen Sie Ihre Angst vor engen Situationen

Wenn in einem Match die entscheidende Phase beginnt, geraten viele Spieler in Panik. Um Ihre Angst vor wichtigen Punkten zu besiegen, stellen Sie sich diese zwischen den Punkten oder beim Seitenwechsel als schwarze Flüssigkeit in Ihrem Körper vor, die durch Ihr Inneres fließt und Ihre Glieder lähmt. An Ihrer Hüfte befindet sich ein kleiner Hahn, den Sie auf- und zudrehen können (siehe Foto oben). Öffnen Sie ihn und lassen Sie die schwarze Flüssigkeit vor Ihrem geistigem Auge langsam herauslaufen. Schließen Sie danach den Hahn wieder. Wenn Sie dies nicht überhastet getan haben, werden Sie sich befreit fühlen.

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