2014 US Open – Day 4

NEW YORK, NY - AUGUST 28: Milos Raonic of Canada serves against Peter Gojowczyk of Germany on Day Four of the 2014 US Open at the USTA Billie Jean King National Tennis Center on August 28, 2014 in the Flushing neighborhood of the Queens borough of New York City. (Photo by Streeter Lecka/Getty Images)

So trainieren Sie den Aufschlag!

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Der Aufschlag gilt als wichtigster Schlag im Tennis. Entscheidend ist, dass man verschiedene Varianten beherrscht – den Kick-, den Slice- und den geraden Aufschlag.

Unser Experte Richard Schönborn analysiert die drei Grundarten und gibt Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Service taktisch klug einsetzen.

1) Der Kick-Aufschlag

Diese Variante ist aus technischer Sicht die schwierigste. Sie erfordert einen großen Armeinsatz und eine ausgeprägte Streckung des Oberkörpers zur Seite. Hierbei wird vor allem der Ellbogen belastet, wodurch die Gefahr eines „Tennisarms“ steigt. Diese Option eignet sich besonders gut beim Aufschlag von der Vorteilsseite (Rechtshänder) an den äußeren Rand des T-Feldes, um den Gegner aus dem Feld zu treiben (siehe Übung). Durch die Mitte gespielt ist er weniger wirksam. Technik: Der Schläger wird von unten schräg nach oben zum Ball geschwungen. Der Ball bekommt durch diese Schwungbewegung einen seitlichen Vorwärtsdrall, springt im gegnerischen Feld hoch und nach außen ab. Wichtig: Das Handgelenk ist im Treffmoment steif. Das bleibt es auch noch nach dem Treffpunkt. Es kommt also zu keinem „Zuschnappen“ des Handgelenks im Treffmoment. Diese Gesetzmäßigkeit gilt auch für den geraden und den Slice-Aufschlag.

Aufschlag

Aufschlag

Praxistipp: Spieler A serviert von der Rückhandseite an den äußeren Rand des gegnerischen Aufschlagfeldes (1). Durch den Kick springt der Ball sehr hoch ab und Spieler B wird aus dem Feld getrieben. B spielt einen Longline-Return, den der Aufschläger attackiert (2). A platziert dazu einen Vorhand-Crossball in ein markiertes Zielfeld in der freien Spielhäfte von B (3). Im Idealfall sollte dieser für B nicht mehr zu erreichen sein. Variante: Der Rückschläger (B) returniert mit einem Crossball, den Spieler A mit einer Rückhand longline in das Zielfeld beantworten muss. Spielen Sie beide Varianten in 20er-Serien.