2017 Australian Open – Day 14

Federer gewinnt Australian Open nach epischem Finale

Roger Federer hat den Klassiker von Melbourne gewonnen und seinen 18. Grand-Slam-Titel geholt. Der Schweizer setzte sich in einem epischen Finale bei den Australian Open nach 3:38 Stunden mit 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3 gegen seinen Dauerrivalen Rafael Nadal (Spanien/Nr. 9) durch und feierte seinen ersten Major-Coup seit Juli 2012 in Wimbledon.

Federer hatte im letzten Satz bereits mit einem Break zurückgelegen und in einer extrem spannenden Schlussphase die Partie noch gedreht. Er ist mit 35 Jahren und 174 Tagen der älteste Grand-Slam-Champion seit dem Australier Ken Rosewall 1972 und der zweitälteste überhaupt in der Open Era.

Fünfter Australian Open-Titel seit 2004

Der Weltranglisten-17. Federer, der die vergangene Saison wegen einer Knie-Verletzung bereits im Juli beenden musste, kassierte für seinen fünften Australian-Open-Erfolg seit 2004 umgerechnet rund 2,6 Millionen Euro. Damit durchbrach der siebenmalige Wimbledongewinner als zweiter Spieler nach Novak Djokovic (Serbien) die 100-Millionen-Dollar-Schallmauer an Preisgeldern.

Für Federer, der im Viertelfinale den ungesetzten Mischa Zverev (Hamburg) bezwungen hatte, war es erst der 12. Sieg im 35. Duell mit Nadal. Der 30-jährige Linkshänder aus Manacor muss damit weiter auf seinen insgesamt 15. Major-Titel warten, den letzten hatte der Sandplatzkönig im Juli 2014 bei den French Open gewonnen. Es war das erste Grand-Slam-Endspiel zwischen den beiden ehemaligen Weltranglistenersten seit Juni 2011.

Spiel, Satz, Sieg – großes Tennis hier bei uns im Livescore! Verpasst kein Match! Klickt Euch rein: http://www.tennismagazin.de/livescore/


  1. Stefan Höfel

    Hier noch etwas Statistik: Erst zum zweiten Mal nach der Umstellung auf Hartplatz wurden bei den Australian Open beide Halbfinals und das Endspiel über die volle Distanz gespielt. Das gab vorher nur bei der Premiere 1988.
    Bemerkenswert ist, dass Murray nur bei zwei seiner letzten 15 Turniere nicht das Finale erreichte, nämlich bei US Open und Australian Open.
    Bemerkenswert ist ebenfalls, dass Murray bei den letzten sieben Australian Open fünfmal gegen Djokovic verlor, viermal Finale, einmal Halbfinale. In den beiden Jahren, in denen Djokovic nicht im Finale stand (2014 und 2017), schied Murray ebenfalls vorzeitig aus.
    Noch bemerkenswerter ist, dass die Australian Open 2017 das erste Turnier seit Monte Carlo 2016 ist, bei dem weder Murray noch Djokovic im Finale stand, wenn mindestens einer von beiden an einem Turnier teilnahm.


Schreibe einen neuen Kommentar