Bank of the West Classic – Day 7

Angelique Kerber im Interview: „Fed Cup-Titel wäre der Wahnsinn“

Angelique Kerber im Interview: Mit tennis MAGAZIN sprach die Kielerin über das Fed Cup-Finale gegen Tschechien, ihre Rolle im deutschen Team und ihre Saison 2014.

Das Fed Cup-Endspiel am 8. und 9. November rückt in greifbare Nähe. Bis zum 29. Oktober müssen die Kadernominierungen erfolgt sein. Das tschechische Team hat seinen vorläufigen Kader bereits benannt. Deutschlands Nummer eins, Angelique Kerber, sieht ihr Team in der Außenseiterrolle: „Dass wir überhaupt im Finale stehen, ist schon etwas Besonderes. Tschechien hat den Pott in den letzten Jahren schon öfter gewonnen – wir stehen mit diesem Team zum ersten Mal im Finale. Wir sind nicht die Favoritinnen, trotzdem darf man uns nicht unterschätzen.“

Kerber (l.) mit Teamchefin Rittner

Kerber (l.) mit Teamchefin Rittner

Ein Triumph gegen Tschechien wäre für die 26-Jährige das Highlight ihrer Karriere. „Die Halbfinals bei den US Open (2011, d. Red.) und in Wimbledon (2012 d. Red.) bedeuten mir auch viel und natürlich ebenso meine drei Turniersiege. Aber ein Fed Cup-Titel wäre der Wahnsinn.“

Gefragt nach ihrer Rolle innerhalb des deutschen Teams, sagt Kerber: „Seit den letzten Fed Cup-Partien habe ich das Gefühl, dass ich immer mehr als Führungsspielerin auftrete. Vor ein paar Jahren lag mir diese Rolle noch nicht. Ich bin an meinen Aufgaben gewachsen und habe mich weiterentwickelt.“

Kerber: „Meine stärkste Zeit kommt noch“

Ihre persönliche Saisonbilanz 2014 fällt insgesamt zufriedenstellend aus: „ Ich habe wieder einmal ein konstantes Jahr gespielt, auch wenn es zwischendurch Rückschläge gab. Insbesondere die Grand Slam-Bilanz ist in Ordnung. Auch wenn die Niederlage gegen Belinda Bencic in New York extrem bitter war. Aber unter dem Strich gehöre ich noch immer zu den besten zehn Spielerinnen der Welt. Das war eines meiner großen Ziele.“

Die Nummer zehn der Welt sieht sich allerdings noch nicht auf dem Zenit ihres Könnens: „Ich bin überzeugt, dass meine stärkste Zeit noch kommen wird. Ich kann noch besser spielen. Viel wichtiger als die Ergebnisse ist für mich die Tatsache, dass ich mein Spiel in den letzten Monaten stetig weiterentwickelt habe. Trotzdem gibt es Bereiche, an denen ich weiter arbeiten muss. Mein Aufschlag gehört dazu.“

Das komplette Interview lesen Sie im neuen tennis MAGAZIN, Ausgabe 11-12/2014. Ab dem 17. Oktober am Kiosk und bereits jetzt in unserem Online-Shop erhältlich.

Spiel, Satz, Sieg – großes Tennis hier bei uns im Livescore! Verpasst kein Match! Klickt Euch rein: http://www.tennismagazin.de/livescore/