Alexander Bublik

MADRID, SPAIN - NOVEMBER 21: during Day four of the 2019 David Cup at La Caja Magica on November 21, 2019 in Madrid, Spain. (Photo by Alex Pantling/Getty Images)Bild: Getty Images

Alexander Bublik: „Ich spiele Tennis nur wegen des Geldes“

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Der Kasache Alexander Bublik gibt schonungslos offen zu, dass er nur Tennisprofi wegen des Geldes geworden ist. Seinen Sport mag er nicht.  

Alexander Bublik ist als Nummer 55 im ATP-Ranking der bestplatzierte Spieler aus Kasachstan. Wobei der 22-Jährige, so wie viele andere Spieler auch, in Russland geboren wurde und davon überzeugt wurde, für Kasachstan zu spielen. Der finanzielle Anreiz war beim Länderwechsel vermutlich ein ausschlaggebender Punkt für Bublik. Generell spielt Geld eine große Rolle in der Karriere des Kasachen.

Bublik ist derzeit beim ATP-Turnier in Marseille am Start, wo er seine Auftaktpartie gegen Marton Fucsovics gewonnen hat. Im Rahmen des Turniers gab der 22-Jährige der französischen Sportzeitung L’Équipe ein Interview und enthüllte seine einzige Motivation, warum er Tennisprofi geworden ist. „Um ehrlich zu sein, sehe ich keine positive Sache daran, ein Tennisprofi zu sein. Ich spiele nur wegen des Geldes. Wenn es kein Geld geben würde, würde ich sofort aufhören“, sagte Bublik schonungslos offen.

Alexander Bublik: „Ich hasse jeden Tag, an dem ich spielen muss”

Der Kasache, der 2019 sein Top 50-Debüt feierte und zwei ATP-Finals erreichte, ist einer der ungewöhnlichsten Profis auf der Tour. Sein Spielstil ist unorthodox. Immer wieder streut er Aufschläge von unten ein und serviert den zweiten Aufschlag wie den ersten. Die Folge: Bublik schlägt prozentual die meisten Doppelfehler auf der Tour. Anfang Februar beim Turnier in Montpellier sorgte Bublik mit einer Schimpftirade über seinen Sport für Aufsehen. „Ver*****, ich hasse Tennis, von ganzem Herzen. Hasse Tennis. Die verf**** hässlichste aller Sportarten. Ich hasse jeden Tag, an dem ich es spielen muss. Ich hasse es zu kämpfen, ich mag es nicht.“

Bublik, der bei den Australian Open das Halbfinale der Doppelkonkurrenz erreichte hatte, spielte in seiner Karriere bislang 1,34 Millionen US-Dollar an Preisgeld ein.