Alexander Zverev

Alexander Zverev: „Ich weiß nicht, was man so lange auf Toilette machen kann“

Alexander Zverev kritisiert nach seinem Einzug in die dritte Runde bei den US Open die junge Generation für ihr Verhalten auf dem Platz.

Alexander Zverev ist ein Mann klarer Worte – auch gegenüber seinen gleichaltrigen Spielerkollegen. Nach seinem Fünfsatzsieg in der zweiten Runde der US Open gegen Frances Tiafoe kritisierte der 22-jährige Deutsche die junge Generation. „So ein Image möchte ich nicht für die jungen Spieler haben.“ Grund für Zverevs Kritik war eine zwölfminütige Toilettenpause von Tiafoe nach dem dritten Satz. „Ich weiß gar nicht, was man so lange auf Toilette machen kann. Ich weiß nicht, warum die jungen Spieler das machen. Roger (Federer) und Rafa (Nadal) machen das auch nicht“, sagte Zverev. Auch Stefanos Tsitsipas hatte sich bei seiner Auftaktniederlage eine lange Toilettenpause genommen.

Im vergangenen Jahr hatte Zverev das exzessive Verwenden der Handtücher seiner Spielerkollegen kritisiert und als „lächerlich“ bezeichnet. „Ich meine, manche Spieler benutzen es buchstäblich als Aberglaube. Das ist nicht der Zweck der Sache. Es gibt einige Spieler – einige amerikanische Spieler, einige andere – die buchstäblich nach jedem einzelnen Punkt das Handtuch fordern“, sagte Zverev. Der Weltranglistensechste ist eine Ausnahmeerscheinung im Herrentennis. Denn er lässt sein Handtuch stets auf seiner Bank liegen.