Women giving high five after a good match of tennis

Brandenburg: Ab Montag darf wieder Tennis gespielt werden

Mit Brandenburg lockert nun das vierte Bundesland seine Lockdown-Maßnahmen im Freizeitbereich und ermöglicht es Tennisspielern, auf ihre Plätze zurückzukehren.

Nach Schleswig-Holstein (ab 4. Mai), Mecklenburg-Vorpommern (20. April) und Rheinland-Pfalz (ebenfalls 20. April) ist nun klar, dass auch im Bundesland Brandenburg Lockerungsmaßnahmen des Coronavirus-Lockdowns im Breitensportbereich vorgenommen werden. Das heißt für Tennisspieler: Sie dürfen schon ab kommenden Montag, 20. April, wieder auf ihre Plätze.

Auf dem Web-Portal des Landes Brandenburgs heißt es: „Zusammenkünfte in Vereinen – unabhängig ob Sportverein oder sonstiger Verein – sind weiterhin verboten. Nicht untersagt ist aber der Zutritt auf das Vereinsgelände, wenn der Verein die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln garantieren kann. Das gemeinsame Training im Verein in Gruppen ist verboten, individueller Sport allein oder zu zweit (zum Beispiel Tennis oder Golf) ist zulässig, wenn der Verein auf dem Gelände das Abstandsgebot klar einhalten kann.“

Brandenburg will ein Zeichen setzen

„Mir ist es besonders wichtig, dass wir Zeichen setzen konnten, bei den schwersten Grundrechtseinschränkungen etwas nachzusteuern und die Eingriffe in das Versammlungs- und Demonstrationsrecht etwas abgemildert haben“, sagte die brandenburgische Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne).

Allerdings gab sich Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) bei einer Pressekonferenz am Freitag betont vorsichtig. „Zusätzliche Freiheiten bedeuten zusätzliche Verantwortung für jeden einzelnen“, sagte er. „Momentan sind wir weit davon entfernt, von einem stabilen Zustand zu reden. Wir haben in Brandenburg wie in Deutschland sehr viele positive Tendenzen, allerdings ist die Situation nach wie vor nicht stabil.“

In Brandenburg leben etwa 7.000 Tennisspieler. Sie verteilen sich auf 75 Clubs mit circa 400 Tennisplätzen (DTB-Bestandserhebung 2019).