Zu dunkel: Federer gegen Monfils abgebrochen

Federer setzt sich in der Verlängerung durch

Grand-Slam-Rekordchampion Roger Federer (33) hat im Nachsitzen den Sprung ins Viertelfinale der French Open geschafft. Der 17-malige Majorsieger aus der Schweiz setzte sich gegen den französischen Publikumsliebling Gael Monfils 6:3, 4:6, 6:4, 6:1 durch. Das Match war am Sonntagabend nach dem zweiten Satz wegen Dunkelheit abgebrochen worden.

Federer trifft jetzt auf Landsmann Wawrinka

Federer trifft in seinem elften Viertelfinale im Stade Roland Garros am Dienstag auf seinen Landsmann Stan Wawrinka, der seine Partie gegen den Franzosen Gilles Simon bereits einen Tag zuvor in drei Sätzen (6:1, 6:4, 6:2) gewonnen hatte.

Das mit Spannung erwartete Achtelfinalduell bei den French Open zwischen den Publikumslieblingen Roger Federer (Schweiz) und Lokalmatador Gael Monfils (Frankreich) wurde gestern beim Stand von 6:3, 4:6 wegen Dunkelheit abgebrochen und ging am Montag in die Verlängerung. Nach einem verregneten Sonntag im Stade Roland Garros hatte die Partie erst in den Abendstunden begonnen.

Federer gegen Monfils – um 20.32 Uhr war Schicht im Schacht

Das Ende war kurz und schmerzlos. Schiedsrichter Carlos Bernardes, Roger Federer und Gaël Monfils wechselten ein paar Worte, dann schüttelten sich die beiden Spieler freundschaftlich die Hände. Es war 20.32 Uhr, als die Fort­setzung ihres Achtelfinals wegen ­Dunkelheit auf heute (nicht vor 12.30 Uhr) vertagt wurde.

Federer hatte schlechte Erinnerung

Bei schwierigen Bedingungen mit starkem Wind und zeitweise Nieselregen hatten sich die beiden zuvor 69 Minuten auf dem Court Philippe Chatrier abgemüht. Das Licht hätte wohl gereicht, um bis 21 Uhr zu spielen. Doch die beiden waren sich einig, dass es sportlich das Fairste ist, wenn sie heute, da der Wetterbericht gut ist, in einer Partie über zwei Gewinnsätze den Viertelfinalisten ermitteln. Und Federer hat ja schlechte Erinnerungen an ein Spiel, das im Halbdunkeln endete – der Wimbledon-Final 2008 gegen Rafael Nadal.