Federer im Mixed mit Sania Mirza bei der IPTL

Federer lobt IPTL: „Verrückt, aber spaßig“

Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer hat die neue International Premier Tennis League (IPTL) in Asien als „verrückt, aber spaßig“ geehrt. Der Schweizer, der mit den Indian Aces nach sieben Spielen an der Spitze der vier Teams steht, bestritt am Sonntag seine ersten drei Matches und schlug dabei unter anderem den Tschechen Tomas Berdych in Diensten der Singapore Slammers.

Wawrinka & Djokovic im Eiltempo

Wie Federer ist auch Djokovic bei der IPTL mit am Start

Seit Ende November treten zahlreiche Top-Spieler und Ex-Stars in der sportlich unbedeutenden Liga an. Auch Boris Beckers Schützling, der Weltranglistenerste Novak Djokovic, ist mit von der Partie.

Die IPTL wird in einem neuen Format ausgetragen. Dabei werden ein Männer-, ein Frauen-, ein Legenden-Einzel sowie ein Männer-Doppel und ein Mixed gespielt – jeweils nur über einen einzigen Satz, der beim Stand von 5:5 direkt im Tiebreak entschieden wird. Zudem gibt es einen „Power Point“, der doppelt zählt, eine „Shot Clock“ und ein „Time Out“. (SID)

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  1. Sven

    Auf Youtube habe ich mir ein paar Szenen angesehen, man merkt die Spieler haben ihren Spaß und greifen etwas mehr in die Trickkiste, aber die Stimmung ist mMn Tennis unwürdig. Permanentes Geschrei und hin und her Gewusel auf der Tribüne muss ich nicht haben. Knisternde Spannung kann so nicht aufkommen. Epische Matches kann es schon aufgrund der merkwürdigen Regeln nicht geben.
    Soll das die Zukunft des Tennis sein? Mit Bier und Würstchen Verkauf am Platz?
    Naja Hauptsache die Werbeeinnahmen steigen…

  2. Josef

    Die IPTL ist ein (auch finanziell) gut gemeinter Versuch, Tennis in Asien und Indien populärer zu machen. Das ist gut für unseren Sport.

    Die Aufweichung diverser Spielregeln sollte dabei aber nur temporär sein. –
    Auch im Davis Cup gab und gibt es immer wieder Vorstöße zu Regeländerungen.
    Zum Glück sind ITF, ATP und WTA diesbezüglich aber sehr zurückhaltend.

    Veränderungen im Tennissport müssen wirkliche Verbesserungen (Challenge, Hawkeye,…) bringen, sonst wird’s allzu beliebig und das Besondere (Tradition, Fairness…) kann dabei verloren gehen.

    Daß nicht mehr überall in Weiß gespielt werden muß, ist dabei gut zu verkraften, solange es Wimbledon gibt und die Fans nicht vergessen, warum Tennis der „weiße Sport“ genannt wird.


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