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Federer und Nadal lösen Viertelfinal-Ticket

Die ersehnte Revanche vor Augen und eine Einladung der besonderen Art in der Tasche: Roger Federer durfte sich nach seinem Viertelfinaleinzug bei den US Open als doppelter Sieger fühlen. Unmittelbar nach dem 6:3, 7:6 (7:4), 6:3 gegen den Österreicher Jürgen Melzer traf der Grand-Slam-Rekordsieger in den Katakomben des Arthur-Ashe-Stadiums Baseball-Superstar Alex Rodriguez von den New York Yankees.

„Wir haben uns drei Minuten unterhalten. Es ist schön, einem so großen Sportler zu begegnen“, sagte der Schweizer und verriet über den Plausch unter Weltstars mit „A-Rod“: „Er hat mich überraschenderweise zu einem Spiel eingeladen. Ich war noch nie beim Baseball. Mein Zeitplan ist voll. Wir werden sehen, ob es klappt.“

Im Viertelfinale gegen Söderling

Fest steht indes, dass Federer am Mittwoch in der Runde der letzten acht auf Robin Söderling trifft. Der Schwede besiegte in seinem Achtelfinale Albert Montanes (Spanien) 4:6, 6:3, 6:2, 6:3. Der in Flushing Meadows an Position zwei gesetzte Federer hatte Anfang Juni bei den French Open in Paris eine seiner bittersten Niederlagen gegen den Weltranglisten-Fünften Söderling kassiert. Durch den Viertelfinal-K.o. von Roland Garros verpasste Federer seine 24. Halbfinalteilnahme in Serie bei einem Grand-Slam-Turnier.

„Robin ist ein starker Gegner. Ich erwarte ein enges Match“, erklärte der fünfmalige US-Open-Sieger, gab sich aber trotz der Schmach von Paris selbstbewusst: „Von 13 Duellen habe ich zwölf gewonnen. Ich habe es also schon gezeigt, wie es geht.“ Auch für den Aufschlagriesen Söderling ist die Partie keine wie jede andere: „Es ist immer ein tolles Gefühl, gegen den Weltbesten zu spielen. Dafür trainiert man. Von solchen Spielen träume ich, seitdem ich mit dem Tennis angefangen habe“, verriet der French-Open-Finalist.

In New York hatte der 29-jährige Federer zwischen 2004 und 2008 fünfmal in Folge triumphiert. Im vergangenen Jahr verlor er das Finale gegen Juan Martin del Potro aus Argentinien.

In einem weiteren Viertelfinale treffen ebenfalls am Mittwoch der Weltranglisten-Dritte Novak Djokovic (Serbien) sowie Gael Monfils (Frankreich) aufeinander. Am Dienstag sicherte sich zudem der Russe Michail Juschni mit 7:5, 6:2, 4:6, 6:4 gegen Tommy Robredo (Spanien) das Ticket für die Runde der letzten Acht. Sein nächster Gegner ist Stanislas Wawrinka aus der Schweiz, der Lokalmatador Sam Querrey nach 4:28 Stunden mit 7:6 (11:9), 6:7 (5:7), 7:5, 4:6, 6:4 ausschaltete. Damit ist im Männerfeld kein US-Amerikaner mehr vertreten.

Nadal zeigt keine Nerven

Der topgesetzte Rafael Nadal darf ebenfalls weiter von seinem ersten Titel in New York träumen. Der 24-jährige Spanier gwann das Duell der Linkshänder gegen seinen Landsmann Feliciano Lopez nach 2:08 Stunden mit 6:3, 6:4, 6:4. Um 01.16 Uhr am Mittwochmorgen verwandelte Nadal seinen ersten Matchball.

Im Match um den Sprung ins Halbfinale wartet auf Nadal in Fernando Verdasco am Donnerstag erneut ein Davis-Cup-Kollege. Der an Position acht gesetzte Verdasco behielt in einem weiteren spanischen Duell trotz eines 0:2-Satzrückstandes gegen David Ferrer die Oberhand. Verdasco gewann nach 4:23 Stunden mit 5:7, 6:7 (8:10), 6:3, 6:3, 7:6 (7:4).

Mit einem Triumph in Flushing Meadows könnte Nadal seine Grand-Slam-Sammlung komplettieren. In den vergangenen beiden Jahren war der Weltranglistenerste im Big Apple jeweils im Halbfinale gescheitert. Zu einem Endspieleinzug hat es für den amtierenden French-Open- und Wimbledonsieger Nadal dort bislang noch nicht gereicht. Der Sieger von New York kassiert ein Preisgeld in Höhe von 1,7 Millionen Dollar.

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