Roger Federer bleibt zurückhaltend

Federer verdrängt noch mögliche Nummer-1-Rückkehr

Stuttgart (SID) – Rekord-Grand-Slam-Sieger Roger Federer denkt noch nicht an seine mögliche Rückkehr an die Spitze der Tennis-Weltrangliste. „Solange ich nicht das Match vor mir habe, mit dem ich die Nummer eins werden kann, kann ich das verdrängen“, sagte der 36 Jahre alte Schweizer beim MercedesCup in Stuttgart: „Erst mal muss ich das Viertelfinale überstehen. Im Halbfinale hätte ich dann meine Chance.“



Mit seiner ersten Finalteilnahme beim dritten Start am Weissenhof würde Federer French-Open-Sieger Rafael Nadal (Spanien) wieder von der Spitze der Weltrangliste verdrängen.

In der Runde der letzten Acht bekommt es der Australian-Open-Sieger mit dem Argentinier Guido Pella zu tun. Federer siegte im bisher einzigen Duell dem Weltranglisten-75. 2016 in Wimbledon in drei Sätzen.

„Ich freue mich, wieder die Fans zu sehen, die ganzen anderen Spieler und die Turnierorganisatoren. Das ist wie eine Familie. Ich habe sie drei Monate lang vermisst“, sagte Federer nach seiner selbst verordneten Pause während der gesamten Sandplatzsaison.

Bei der am Donnerstag begonnen WM in Russland würde sich Fußball-Fan Federer über ein Achtelfinale der Schweiz gegen Deutschland freuen. „Wir wären zufrieden, wenn es dazu kommen würde. Bei uns ist es so: Hoffentlich werden wir Zweiter hinter Brasilien.“ In der K.o.-Phase ist für Federer dann alles möglich, „auch gegen Deutschland“.

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