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Game, Set & Tech: So könnte Tennis in der Zukunft aussehen

Der Bereich zu den French Open wird euch von Flashscore.de präsentiert. Verfolgt die Live-Tennisergebnisse auf Flashscore.

Wie wandelbar Tennis sein kann, zeigten zuletzt Veranstaltungen wie die Next Gen Finals in Mailand. Kürzere Sätze, Integration des Publikums, neue Regeln und vor allem neue Technologien. Auch die Corona-Pandemie stellte unter Beweis, dass neue Technologien, wie elektronische Systeme, die Linienrichter ersetzen, funktionieren.

Betway Sportwetten wagt einen Blick in die Zukunft: Wie könnte der Tennissport in zehn Jahren aussehen? Mit welchen Tools können Spieler, Coaches, Ärzte aber auch Veranstalter, Sponsoren und Fans beispielsweise bei den French Open 2030 arbeiten? Und wo liegen die Schattenseiten neuer Technologien?

Spieler der Zukunft

Schläger, Schuhe, Schweißbänder oder Uhren – das alles tragen Spielerinnen und Spieler im Normalfall im Training oder Match. In ein paar Jahren könnten diese Dinge relevante Daten aufzeichnen. Smart-Watches gibt es ja bereits, irgendwann werden also smarte Rackets, die Vorhand-, Rückhand, Topspin- oder Slice-Schläge der Spieler ermitteln und übertragen. Schweißbänder würden medizinische Daten der Spieler weitergeben und smarte Schuhe könnten anhand der Bewegungen und Schritte des Sportlers Daten aufzeichnen. Neben verschiedenen Gesundheitsinformationen, die auch Ärzte zur Vorbeugung von Verletzungen nutzen könnten, sollen sie künftig auch Informationen aus einem Match herausfiltern. Diese können das zur Analyse und Verbesserung des Spiels verwendet werden. Doch nicht nur Spieler und Trainer sollen davon profitieren. Auch Fans live vor Ort oder Zuschauer vor dem TV sollen anhand der Daten interessante Insights bekommen.

Zukunfts-Entertainment im Stadion und zu Hause

Nicht selten diskutieren Veranstalter, Broadcaster sowie die Tennisorganisationen, wie man den Sport in vielerlei Hinblick interessanter für Fans, aber auch Sponsoren gestalten kann. Neben der erweiterten Spieler-Datenerhebung, die bereits oben vorgestellt wurde, würden auch Stadien modernisiert und mit erweiterter Technologie ausgestattet werden.

Courts

Dass man Linienrichter durch neuwertige Systeme ersetzten kann, zeigten schon einige Turniere seit Beginn der Corona-Pandemie. Mit erweiterter Hawk-Eye-Technologie und 360°-Kameras könnte man in Zukunft aber auch auf Stuhlschiedsrichter verzichten. Mit verschiedene Kamera-Perspektiven könnten Fans das Match individuell aus dem Blickwinkel ihrer Wahl verfolgen. Sofern die 5G-Internet-Technologie weiter ausgebaut wird, wird es bald möglich sein, Partien von unterwegs aus zu sehen. Egal, ob in der Bahn, im Café, Restaurant oder im Park – Tennis wäre immer präsent.

Fans

Auch Zuschauer im Stadion profitieren von einem erweiterten Angebot. Über einen zweiten Bildschirm, wie das Smartphone oder eine Brille könnten sie gleichzeitig das Match verfolgen und Live-Daten der Partie abrufen. Auch historische Daten, wie Head-to-Head-Statistiken, könnten parallel eingesehen werden. Ebenso wären zeitgleiche Diskussionen mit anderen Besuchern möglich.

Entertainment neben dem Court

Haben Sie jemals darüber nachgedacht, wie wohl ein Spiel zwischen Roger Federer und Boris Becker zu seiner Bestzeit ausgesehen hätte? Oder ob Serena Williams Steffi Graf bezwingen könnte? Roboter und Hologramme, die drei Dimensionale Bilder werfen, könnten das bald möglich machen. Anhand der künstlichen Intelligenz und hinterlegten Informationen könnten auf einem Showcourt Björn Borg gegen Rafael Nadal spielen. Fans könnten ihre Idole interviewen, ohne dass diese physisch anwesend sind.

Was Roboter noch alles leisten könnten? Wie wäre es mit einem Lieferservice, der Essen und Getränken gleich zum Sitzplatz im Stadion bringt?

Sponsoring

Durch den vermehrten Einsatz verschiedener Technologien wäre es sicher auch naheliegend, Sponsoren in diesen Vorgang zu integrieren. Da mehr Daten existieren und verarbeitet werden, könnten Werbepartner ihre Botschaften individuell an Fans und Zuschauer anpassen und sie somit gezielter ansprechen.

Event-Management

Natürlich gibt es immer Faktoren auf die Turnierveranstalter keinen Einfluss haben, wie z.B. das Wetter. Künstliche Intelligenz bietet dem Veranstalter jedoch Vorhersagen, beispielsweise über Witterungsbedingungen oder die Beliebtheit der Spieler (z.B. anhand ihrer Attraktivität in den sozialen Medien), sodass die Stadionauslastung individuell vorhergesagt werden könnte. Dadurch könnten Veranstalter dynamische Preisstrategien entwickeln und ihr Event-Management optimieren.

Schattenseiten

Neben vielen Neuerungen, von denen sowohl Spieler, Coaches, Veranstalter, Sponsoren als auch Fans profitieren würden, bleiben ebenso mögliche Schattenseiten neuer Technologien zu beachten. Denn klar ist: Spielerinnen, Spieler sowie Fans werden durch die vermehrte Nutzung ihrer Daten gläserner. Vor allem Konkurrenten hätten genauere Daten zur Analyse ihrer Gegner. Was den Sport eigentlich so interessant macht, ist die Unvorhersehbarkeit der Spielverläufe. Durch die Live-Erhebung von Gesundheitsdaten und der zielgerichteten Analyse könnte genau dieser Überraschungseffekt verloren gehen. Und nicht zu vergessen: Wer mit den neuesten Technologien arbeiten will, muss Geld investieren. Die Spanne von erfolgreichen und nicht erfolgreichen Spielern könnte hier weiter auseinander treiben.

Nichtsdestotrotz sind neue Technologien in der Tenniswelt ein Gedankenspiel wert. Mal ehrlich: würden sie ’nein‘ sagen, wenn sie einmal gegen Steffi Graf in ihren besten Jahren antreten dürften? Inwieweit sich diese Tools aber in der Tenniswelt durchsetzen werden, steht immer in Abhängigkeit der Akzeptanz und Reaktion der verschiedenen Parteien. Denn wie bereits bekannt, ist Tennis ein sehr traditionsbehafteter Sport.